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Berliner Effektengesellschaft mit Aufholpotenzial


08.11.2007
Der Aktionär

Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" verfügt die Aktie der Berliner Effektengesellschaft (ISIN DE0005221303 / WKN 522130) über viel Aufholpotenzial.

Die neue europäische Finanzmarktrichtlinie MiFID müsse ab dem 1. November umgesetzt werden. Dadurch werde die Anlageberatung für Privatanleger transparenter und der Börsenhandel fairer. Der Berliner Effektengesellschaft (BEG) komme dies gleich doppelt zugute. Zum einen würden sich die Perspektiven der Tochter Tradegate verbessern, da es für Kunden möglich werde, den Handelsplatz für Wertpapieraufträge frei zu wählen. Es dürften künftig noch mehr Orders über den Pionier für den außerbörslichen Handel abgewickelt werden. Zum anderen dürfte auch die BEG-Beteiligung Quirin Bank vom verbesserten Anlegerschutz profitieren. Quirin sei die erste deutsche Bank gewesen, die explizit auf versteckte Provisionen der Produktanbieter Aufmerksam gemacht habe.

Mit der Aktie bekomme man einen Anteil von 95 Prozent an Tradegate und auch 43 Prozent an Quirin. Der Wert aller Beteiligungen betrage mehr als 170 Millionen Euro, die derzeitige Marktkapitalisierung von BEG hingegen nur 95 Millionen Euro.

Nach Ansicht der Experten von "Der Aktionär" verfügt die Berliner Effektengesellschaft-Aktie über viel Aufholpotenzial. Das Kursziel sehe man bei 9 Euro. Ein Stopp sollte bei 4,10 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 46)
(08.11.2007/ac/a/nw)


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