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DAB bank kaufenswert 31.10.2007
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von DAB bank (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) für kaufenswert.
Die Münchener Direktbank habe im dritten Quartal glänzend Geld verdient. Wie Vorstandsmitglied Alexander von Uslar in einer Telefonkonferenz erläutere, habe das Unternehmen trotz turbulenten Zeiten an der Börse nicht gelitten. "Im Gegenteil. Wir haben davon eher profitiert. Unsere Kunden haben in den Monaten Juli und August sehr aktiv gehandelt, was dazu führte, dass wir das beste dritte Quartal in unserer Unternehmensgeschichte erzielt haben", erkläre von Uslar. Während die Kunden üblicherweise in den Sommermonaten deutlich weniger handeln würden, sei die Anzahl an Transaktionen in Q3 im Vergleich zur Vorjahresperiode um mehr als 16 Prozent auf 2,7 Millionen Transaktionen gestiegen. Vor Steuern habe die Gesellschaft im Sommerquartal einen Gewinn von mehr als elf Millionen Euro und damit mehr als 55 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt.
Vor dem Hintergrund der Unternehmenssteuerreform 2008 in Deutschland hätten die Bayern eine Neubewertung des auf inländischen Gesellschaften entfallenden Bestands an aktivierten und passiven latenten Steuern auf Basis der verringerten Steuersätze vorgenommen. Die anteilige Neubewertung im dritten Quartal 2007 habe per Saldo zu einem zusätzlichen Steueraufwand in Höhe von 2,77 Millionen Euro geführt, der aber nach IFRS rein buchhalterisch sei. Dieser Effekt sei laut von Uslar einmalig, werde im Gesamtjahr den Nettogewinn entsprechend drücken.
Nach neun Monaten habe die DAB bank einen Gewinn vor Steuern von fast 34 Millionen Euro erzielt. Damit sei das Unternehmen auf gutem Wege die Jahresziele zu erreichen. Per Ende September seien bereits mehr als 75 Prozent des Jahresziels von 45 Millionen Euro Gewinn vor Steuern eingefahren worden. Da in Q4 im Regelfall gut 30 Prozent des Gewinns eingetütet würden, dürfte die Gesellschaft ihre eigenen Vorgaben übertreffen. Würden die Experten eine Steuerquote von 36 Prozent in 2007 unterstellen, errechne sich ein Nettogewinn von rund 29 Millionen Euro. Der beschriebene Einmaleffekt der Steuern in Q3, dürfte das Ergebnis allerdings auf mehr als 26 Millionen Euro reduzieren. Pro Aktie entspreche dies einem Gewinn von 34 Cent. Wie von Uslar den Experten auf Nachfrage aber mitteile, solle für das Jahr 2007 erneut der komplette Gewinn ausgeschüttet werden. Die Dividende richte sich nach dem Nettogewinn des Abschlusses nach HGB. Nach HGB tauche der negative Steuereffekt nicht auf. Die Dividende dürfte sodann nach 29 Cent im Vorjahr für 2007 bei 37 bis 39 Cent je Aktie liegen. Bei einem Kurs von 6,50 Euro entspreche dies einer redkordverdächtigen Dividendenrendite von fast sechs Prozent!
Die DAB bank dürfte in 2007 eine Eigenkapitalrendite von circa 25 Prozent erzielen, sage von Uslar. Einst sei das Ziel gesetzt gewesen, dass diese Kennzahl in diesem Jahr 30 Prozent erreiche. Aufgrund des deutlich angestiegenen Eigenkapitals sei das Ziel aber etwas nach hinten gerückt. "Mit einer Eigenkapitalrendite von 25 Prozent sind wir sehr gut unterwegs. Wir wollen aber mittelfristig auch die Marke von 30 Prozent erreichen", so der Vorstand. Nach eigenen Angaben wolle das Unternehmen auch im Jahr 2008 beim Gewinn zweistellig wachsen. Somit könnten vor Steuern mehr als 50 Millionen Euro verdient werden. Die Steuerquote sinke dem Vernehmen nach auf 30 Prozent. Netto würden die Experten sodann von einem Gewinn von 35 Millionen Euro oder einem Ergebnis je Aktie von mehr als 45 Cent ausgehen.
Mit einem KGV von 14 für 2008 und der super Dividendenrendite ist die DAB bank-Aktie nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" kaufenswert. (Analyse vom 31.10.2007) (31.10.2007/ac/a/nw)
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