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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 7,27 € |
7,35 € |
-0,080 € |
-1,09 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000PAT1AG3 |
PAT1AG |
- € |
- € |
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PATRIZIA Immobilien halten 24.10.2007
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von PATRIZIA Immobilien (ISIN DE000PAT1AG3 / WKN PAT1AG) von "kaufen" auf "halten" herab.
Die Zahlen für das erste Halbjahr 2007 seien hinter den Halbjahreszahlen des Vorjahres zurückgeblieben. Der Umsatz habe 58,4 Mio. EUR (Vj: 128,5 Mio. EUR) betragen. Das EBIT habe auf Halbjahressicht bei 23,1 Mio. EUR (Vj. 25,0 Mio. EUR) und der Jahresüberschuss bei 9,8 Mio. EUR (Vj. 15,2 Mio. EUR) gelegen. Der Grund für den Umsatzrückgang sei das Entfallen der Verkaufserlöse aus dem Geschäftsfeld Revitalisierung (Portfolioverkäufe) gewesen, welche im Geschäftsjahr 2007 erst für das 2. Halbjahr vorgesehen seien.
Dass das EBIT beinahe konstant geblieben sei, sei mit der veränderten Struktur des Umsatzes zu begründen. Ein höherer Anteil als im Vorjahreszeitraum sei mit Mieterlösen (29,1 Mio. EUR) sowie den Privatisierungserlösen (21,4 Mio. EUR) erzielt worden, die im Gegensatz zur Revitalisierung höhere Bruttomargen aufweisen würden.
Das Segment Service habe mit 1,8 Mio. EUR (Vj. 4,5 Mio. EUR) unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Der Jahresüberschuss auf Halbjahresbasis liege mit 9,8 Mio. EUR über den Erwartungen der Analysten. Die Zinsaufwendungen hätten sich zwar auf 24,4 Mio. EUR (Vj. 3,8 Mio. EUR) erhöht, was auf die hohe Quote von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen sei, gleichzeitig aber habe die Gesellschaft sehr hohe Einnahmen aus Finanzprodukten in Höhe von 16,3 Mio. EUR (Vj. 1,2 Mio. EUR) realisiert; vor allem die Erlöse aus Zins-Derivaten hätten sich sehr positiv ausgewirkt.
Im ersten Halbjahr seien von der Gesellschaft 178 Wohneinheiten veräußert und ca. 1.800 Wohneinheiten zugekauft worden. Die relativ geringe Zahl an veräußerten Wohneinheiten sei mit dem relativ niedrigen Bestand der sich am Jahresanfang im Besitz der Gesellschaft befindlichen und zur Veräußerung nutzbaren Wohneinheiten zu erklären. Die im vierten Quartal 2006 beurkundeten rund 9.500 Einheiten aus den Ankäufen MEAG und HDI-Gerling seien erst im März 2007 in das Eigentum der Gesellschaft übergegangen, so dass mit dem Abverkauf auch erst im zweiten Halbjahr 2007 begonnen werden könne.
Das zweite Halbjahr sei traditionell das stärkere Halbjahr auf Gesamtjahressicht. Auch 2007 sollte dies nach Erachten der Analysten der Fall sein. Die enge Verknüpfung der beiden Kerngeschäftsbereiche dürfte dabei zu entsprechenden Synergien führen. Aus langfristigen Gesichtspunkten gehe man davon aus, dass der Bereich Services stärker als der Bereich Investment wachse. Dies sollte dem im Jahresverlauf zyklischen Umsatzverlauf etwas mehr Kontinuität verleihen.
Auch wenn die oben genannten Punkte aus strategischer Sicht Sinn machen und Potenzial erwarten lassen würden, so könne man nicht verkennen, dass ein Vergleich zwischen den Bewertungsniveaus der Peer Group sowie PATRIZIA Immobilien zu ungunsten dieser Gesellschaft ausgehe. Diesem Umstand würden die Analysten Rechnung tragen und ihr Kursziel - auch auf die Gefahr hin zyklisch zu operieren - von 15,00 EUR auf 11,00 EUR reduzieren.
Das Anlageurteil der Analysten vom Bankhaus Lampe für die PATRIZIA Immobilien-Aktie heißt somit "halten" (zuvor "kaufen"). (Analyse vom 24.10.2007) (24.10.2007/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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