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Schaltbau auf die Watchlist setzen 07.08.2007
ExtraChancen
Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten die Schaltbau-Aktie (ISIN DE0007170300 / WKN 717130) auf die Watchlist zu setzen.
Mit der Schaltbau Holding AG sei im Zuge der Korrektur an den Aktienmärkten ein "ExtraChancen"-Dauerbrenner ausgestoppt worden. Angesichts des satten Plus von in der Spitze 130% gegenüber dem Empfehlungsniveau der Experten im Oktober 2005 hätten viele Anleger ihre Gewinne mitgenommen. Die Ende der letzten Woche vorgelegten Halbjahreszahlen würden aber die unverändert gute Geschäftsentwicklung bei dem Verkehrstechnikkonzern belegen.
"ExtraChancen"-Leser hätten die Aktie der Schaltbau Holding AG, eines führenden Anbieters von Komponenten und Geräten für die Verkehrstechnik, vor knapp zwei Jahren zu Kursen um 17,55 Euro gekauft - in der Spitze sei der Kurs vor gut drei Wochen über 40 Euro geklettert. Dieses Niveau habe die Aktie im schwachen Marktumfeld aber nicht behaupten können und habe sogar zwischenzeitlich den Stopp-Kurs der Experten von 35,50 Euro ausgelöst.
Am Donnerstag habe sich gezeigt, dass die Belebung des internationalen Geschäfts sowie die gute Inlandskonjunktur zu einem deutlichen Ergebnisanstieg im ersten Halbjahr geführt hätten. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe von 5,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 7,3 Mio. Euro zugelegt, der Gewinn je Aktie (EPS) von 1,29 Euro auf 2,15 Euro.
Beim Umsatz sei ebenfalls ein Anstieg verzeichnet worden - von 106,2 Mio. auf 109,7 Mio. Euro. Dieser sei allerdings prozentual nicht so deutlich ausgefallen wie das Ergebnisplus. Das belege aber, dass das Management - wie bereits in den letzten drei Jahren - weiter darauf bedacht sei, die Rentabilität zu verbessern.
Zu der weiter positiven Entwicklung der Gesellschaft würden auch Zukäufe beitragen. Allerdings sollten die Fehler der verfehlten Akquisitionspolitik, an der sich der Konzern nach seinem Börsengang 1994 fast verhoben habe, nicht wiederholt werden.
So sollten keine neuen Bereiche eröffnet, sondern die bestehenden und etablierten Geschäftsfelder gestärkt werden. "Wir wollen unsere Produktpalette kunden- und marktspezifisch so modifizieren, dass wir weltweit Marktanteile gewinnen", erkläre Vorstand Dr. Jürgen Cammann.
In diese Strategie passe der Kauf des Industriebremsen-Spezialisten Bubenzer durch die Tochter Pintsch, die damit die gute Position als Zulieferer für Hafen- und Schiffbautechnik weiter ausbauen und sich neue Märkte in den Bereichen Bergbau, Stahlindustrie und Windkraft erschließen wolle. Bubenzer habe im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 26 Mio. Euro und damit knapp halb so viel wie Pintsch (60 Mio. Euro) erzielt.
Um finanziell Spielraum für weiteres Wachstum und weitere Akquisitionen zu haben, sei im Juli eine Wandelanleihe platziert worden. Volumen: 8,5 Mio. Euro.
Das EPS für 2007 werde sich "am oberen Ende" der Spanne von 3,30 bis 3,50 Euro (2006: 2,67 Euro) bewegen, sei Cammann zuletzt zitiert worden. Damit habe die Aktie weiter Aufwärtspotenzial, weise sie doch gerade einmal ein KGV von knapp 11 für das laufende Jahr auf.
Da auch der Auftragsbestand zum Halbjahr mit 151 Mio. Euro (Vorjahr: 118 Mio. Euro) auf eine weiter positive Entwicklung der Gesellschaft hindeutet, setzen die Experten von "ExtraChancen" die Schaltbau-Aktie auf ihre Watchlist. Vor einem erneuten Einstieg würden die Experten allerdings eine Beruhigung an den Märkten abwarten. (Ausgabe vom 06.08.2007) (07.08.2007/ac/a/nw)
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