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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 8,20 € |
8,40 € |
-0,20 € |
-2,38 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005895403 |
589540 |
- € |
- € |
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Grammer kaufen 31.10.2001
Sparkasse Aurich-Norden
Die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH empfehlen in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden die Aktie der Grammer AG (WKN 589540) zum Kauf.
Im Geschäftsjahr 2000 habe Grammer einen deutlichen Turnaround geschafft. Die eigenen ehrgeizigen Ziele hätten erfüllt werden können: Das Ergebnis nach Steuern sei von minus 31 Millionen Euro (1999) auf plus 8,95 Millionen Euro (2000) gestiegen. Der Umsatz habe um rund 19 Prozent zugelegt. Er habe bei 664,7 Millionen Euro gelegen - ein Rekordergebnis.
Im ersten Quartal 2001 habe der Konzern weitere Erfolge vorweisen können. So untermauere er seine optimistischen Prognosen für das Gesamtjahr. Der Umsatz in den ersten drei Monaten sei im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um fast 25 Prozent auf 193,2 Millionen Euro gestiegen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) habe bei 14,8 Millionen Euro gelegen. Im Vorjahres-Zeitraum seien es 7,46 Millionen Euro gewesen. Der Gewinn nach Steuern sei von 2,2 Millionen Euro (1.Quartal 1999) auf 8,53 Millionen Euro geklettert.
Auch das zweite Quartal habe an die guten Vorgaben angeknüpft. Grammer habe demnach im ersten Halbjahr 2001 ein Umsatzplus um 15 Prozent auf 377,3 Millionen Euro erzielt. Das EBIT habe sich auf 30,6 Millionen Euro - nach 17 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum erhöht. Auch der Nachsteuergewinn habe mit 19,5 Millionen Euro deutlich über den 6,8 Millionen Euro der ersten sechs Monate 2000 gelegen.
Gewachsen sei der Konzern vor allem im Bereich Pkw-Ausstattungen. Hier sei der Umsatz um 22 Prozent auf 250 Millionen Euro gestiegen - das entspreche einem Anteil am Konzernvolumen von gut zwei Dritteln. Bemerkbar gemacht hätten sich insbesondere hohe Abrufzahlen der Hersteller BMW und Audi, die Grammer mit Kopfstützen, Sitzkomponenten und Kindersitzen ausgestattet habe. Dagegen seien die beiden Bereiche Fahrer- und Passagiersitze durch einen weltweiten Konjunktureinbruch beeinträchtigt gewesen.
Dennoch sei der Vorstand sehr zuversichtlich. Grund sei die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich Pkw-Ausstattungen sowie die mittel- und langfristig angelegten Maßnahmen des Restrukturierungsprogramms, die 2001 ihre volle Wirksamkeit entfalten sollten. Nach dem Turnaround im Jahr 2000 erwarte Grammer 2001 ein Umsatzplus von mehr als 10 Prozent und ein deutlich überproportionales Ergebnisplus.
Grammer mache Fortschritte. Der Turnaround sei geschafft, und die Verbindlichkeiten seien durch die Kapitalerhöhung vermindert worden. Allerdings seien sie immer noch sehr hoch, die Fremdkapitalquote liege bei mehr als 74 Prozent. Das Vertrauen der Anleger scheine noch nicht zurückgewonnen, wie die schlechte Kursentwicklung der vergangenen Wochen zeige.
Die Analysten seien jedoch optimistisch. Die laufende Restrukturierung sollte auf der Ergebnis-Seite für Rückflüsse sorgen, mit denen die Verbindlichkeiten weiter abgebaut werden könnten. Zwar sei durch die hohe Verschuldung ein Abschlag gerechtfertigt, dennoch glaube man, dass die Aktie aktuell zu niedrig bewertet sei.
Daher lautet die Empfehlung der Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden die Grammer-Aktie zu kaufen. Zur Absicherung sei eine Stop-Loss-Strategie sinnvoll.
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