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DEAG Kursziel unverändert 13.06.2007
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" sehen das Kursziel für die Aktie der DEAG AG (ISIN DE0005513907 / WKN 551390) weiterhin bei 3 Euro.
Einen großen Erfolg könne Peter Schwenkow, Vorstandschef der DEAG Deutsche Entertainment AG, verbuchen. Ihm sei es gelungen Barbra Streisand für ein Konzert nach Deutschland in die Waldbühne zu holen. "Für das Image unseres Unternehmens ist das ein sehr bedeutendes Ereignis für die Zukunft. Das ist ein noch größerer Erfolg als wir in 1988 die Rolling Stones für Konzerte in Deutschland bekommen haben", so der CEO im Hintergrundgespräch.
Streisand habe beispielsweise mehr Platten verkauft als die Beatles oder die Rolling Stones und sei lediglich von Elvis Presley übertroffen worden. Am 30. Juni steige das erste und auch einzige Konzert der erfolgreichsten Künstlerin der Welt in der Berliner Waldbühne. Dass die US-Schauspielerin und Sängerin überhaupt nach Deutschland komme, sei ein kleines Wunder und sei Schwenkows guten Kontakten zu deren Manager zu verdanken. Streisand wollte aufgrund ihrer jüdischen Abstammung nie ein Konzert in Deutschland geben. Jetzt trete sie sogar in der Waldbühne auf, die von Adolf Hitler in 1936 für die Olympischen Spiele gebaut worden sei. "Der Auftritt ist auch ein historisches Ereignis und freut uns sehr", sage Schwenkow. Selbst Insider würden dem DEAG-Chef Tribut zollen. "Um Streisand würden sich Konzertveranstalter schlagen. Jahrelang versuchten Veranstalter Streisand für ein Konzert in Deutschland zu überzeugen. Keiner hat es bis heute geschafft", erkenne ein Mitbewerber gegenüber dieser Zeitung an.
Das Allerbeste sei allerdings: "Wir können zwar mit dem Konzert nicht reich werden, aber wir werden Geld damit verdienen", sage der CEO stolz. Angesichts der Ticketpreise von 95 bis über 500 Euro (!!) pro Karte, also im Schnitt mehr als 300 Euro, wundere die Experten das nicht. Übrigens würden die 17.000 Tickets weggehen wie warme Semmeln. Am ersten Tag, noch vor dem offiziellen Vorverkauf, habe DEAGs Partner Volkswagen die Tickets über das Internet verkauft. "Volkswagen hat solch einen Ansturm noch nie erlebt. Am ersten Tag wurden mehr als 5.000 Tickets verkauft", teile Schwenkow den Experten mit. Ein weiteres Konzert finde in Zürich statt. Auch hier profitiere DEAG über ihre Tochter Good News.
Das Konzert mit Streisand werde sich natürlich auch im zweiten Quartal positiv niederschlagen. "Es läuft bei uns so gut wie nie zuvor. Wir erwarten ein sehr starkes zweites und drittes Quartal und auch ein solides Schlussquartal", sage Schwenkow. Er bekräftige im Gesamtjahr mindestens 100 Millionen Euro umzusetzen und ein EBIT von 6 Millionen Euro zu erzielen. Neben dem operativ sehr dynamischen Geschäftsverlauf strebe DEAG auch kleinere Zukäufe an. "Wir wollen das Segment Klassik über eine Akquisition internationalisieren. Zudem schauen wir uns im Bereich Comedy nach passenden Unternehmen um". Für die Finanzierung würden die Berliner keine Kapitalerhöhung benötigen, betone Schwenkow.
Die Experten hätten die Aktie zuletzt Ende März zum Kauf empfohlen. Der Rat der Experten bei Kursen um 2 Euro zu kaufen sei richtig gewesen. Aktuell notiere der Titel bei 2,20 Euro.
Die Experten von "TradeCentre.de" sehen das Kursziel für die Aktie der DEAG AG bis Jahresende unverändert bei 3 Euro. (Analyse vom 13.06.2007) (13.06.2007/ac/a/nw)
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