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Open Business Club für risikofreudige Anleger


21.05.2007
Finanzen & Börse

Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzen & Börse" empfehlen die Aktie von Open Business Club (ISIN DE000XNG8888 / WKN XNG888) risikofreudigen Anlegern.

Spätestens seitdem der Internet-Riese Google die Videoplattform YouTube für schlappe 1,65 Mrd. US-Dollar geschluckt habe, sei Web 2.0 in aller Munde. Was aber bedeute Web 2.0 genau? Zum einen sei mit Web 2.0 an sich keine neue Technologie gemeint - auch wenn sich der Begriff an Bezeichnungen von verbesserten Software-Versionen anlehne. Unter Web 2.0 sei vielmehr eine deutliche Veränderung bei der Wahrnehmung und Nutzung des Internets zu verstehen. Und auch eine Art soziale Neuorientierung, die durch Blogs, Kontaktbörsen oder Verkaufsforen charakterisiert werde. Web 2.0 erleichtere Internet-Nutzern, sich zu vernetzen sowie Texte, Bilder, Videos und Töne miteinander zu teilen.

Etwa 70 Mio. Menschen würden im Monat das Angebot von YouTube nutzen. Das Online-Netzwerk MySpace, das dem börsennotierten Medien-Konzern Newscorp gehöre, werde im Monat von 80 Mio. Internet-Nutzern besucht. Mehr als 20 Mio. Menschen im Monat würden Facebook aufsuchen, das sich als Online-Netzwerk für Studenten habe profilieren können. Apropos: Das Portal StudiVZ, in Deutschland Marktführer bei Online-Netzwerken für Studenten, sei zu Beginn des Jahres verkauft worden. Nach Informationen von "Spiegel.de" habe die Holtzbrinck-Gruppe, die unter anderem das "Handelsblatt", die "Wirtschaftswoche" und "Die Zeit" verlege, rund 100 Mio. Euro für StudiVZ hingeblättert. 100 Mio. Euro für mehr als 1 Mio. Mitglieder.


Warum würden Medien-Konzerne und Internet-Giganten Millionen und Aber-Millionen für Online-Netzwerke zahlen? Die Internet-Unternehmen aus dem Bereich Web 2.0 seien passende Plattformen für zielgerichtete Online-Werbung und würden Streuverluste reduzieren. Schließlich würden sich die jeweiligen Nutzer und Mitglieder selbst beschreiben und würden viel über ihre Hobbys und Vorlieben preisgeben. Unstrittig sei ohnehin, dass der Markt für Online-Werbung in den kommenden Jahren rasant wachsen werde - von Steigerungsraten in Höhe von 25 Prozent pro Jahr sei die Rede. Nachvollziehbar somit, dass Google sich bei der Übernahme von YouTube nicht habe lumpen lassen. Besser klotzen als kleckern, bevor unmittelbare Konkurrenten wie Yahoo! oder Microsoft zugreifen und wertvolle Marktanteile erobern würden.

Sei Web 2.0 nur eine neue Mode und sorge für eine neue Internet-Blase? Im Gegensatz zum ersten Internet-Hype zur Jahrtausendwende scheine die Euphorie der Vernunft zu weichen. Damals seien Internet-Buden mit geringen Umsätzen und hohen Verlustvorträgen an die Börse gestürmt. Im Gegensatz dazu solle MySpace laut Medienberichten im kommenden Jahr in die Gewinnzone einkehren. Das deutsche Karriere-Portal Xing der Open Business Club AG habe im Rumpfgeschäftsjahr 2006 vor Sondereinflüssen einen Überschuss von 1,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Die Sondereinflüsse hätten übrigens aus einmaligen Kosten aus dem Börsengang resultiert. Denn: Open Business Club, kurz OpenBC, sei das erste und bislang einzige Unternehmen aus dem Bereich Web 2.0 in Deutschland, das den Gang an den Kapitalmarkt gewagt habe. Von einem neuen Börsen-Trend könne man also nur bedingt sprechen.

Die Hamburger OpenBC zähle auf ihrer Karriere-Plattform Xing bereits mehr als 2 Mio. registrierte Mitglieder. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sei man Marktführer. Bereits 38 Prozent der registrierten Mitglieder kämen aus dem Ausland. OpenBC sei übrigens auch in China vertreten, was der Name "Xing" erahnen lasse. Zudem habe man das spanische Online-Netzwerk eConozco übernommen. "Wir arbeiten weiter zielgerichtet an Übernahmen und Partnerschaften in Europa sowie auch in den USA und sind zuversichtlich, hier in den nächsten Monaten weitere Erfolge kommunizieren zu können", sage Vorstandschef Lars Hinrichs. Umsätze generiere man durch Premium-Mitgliedschaften für 5,95 Euro im Monat. In Bälde solle auf Xing ein "Marketplace" eröffnet werden, wo Mitglieder Job- und Dienstleistungsangebote veröffentlichen könnten. Die Einnahmen aus den Stellenanzeigen sollten das Wachstum in den kommenden Jahren unterstützen. In 2007 rechne das Unternehmen mit einem Umsatz in Höhe von etwa 20 Mio. Euro.

Die Aktie von Open Business Club empfehlen die Experten von "Finanzen & Börse" risikofreudigen Anlegern. (Ausgabe 19 vom 19.05.2007)
(21.05.2007/ac/a/nw)




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