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Rohwedder ein spekulativer Kauf


07.05.2007
BÖRSE am Sonntag

Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "BÖRSE am Sonntag" ist die Aktie von Rohwedder (ISIN DE0007057705 / WKN 705770) ein spekulativer Kauf.

Für die Aktionäre des Automatisierungsspezialisten habe das vergangene Jahr sicher nicht zu den erfreulichsten gehört. Nachdem der Titel im April bei 16,20 Euro ein Niveau erreicht habe wie zuletzt im Februar 2002, hätten Gewinnwarnungen für einen herben Einbruch gesorgt. Von dem Tief im Dezember 2006 bei 6 Euro habe sich der Kurs inzwischen wieder erholen können. Und es könnte weiter nach oben gehen. Zwar sei der Aktienkurs nach der jüngsten Bilanzpressekonferenz wieder etwas gesunken. Dies könnte allerdings auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen sein, nachdem sie in den zwei Wochen zuvor um mehr als 20% nach oben geschossen sei. Um nun dem Kurs weiteren Schwung zu verleihen, sei es von Bedeutung, dass Rohwedder seine Prognosen 2007 erfülle und nicht wieder mit negativen Nachrichten überrasche.


Firmenlenker Joachim Rohwedder peile für das laufende Geschäftsjahr ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 2 und 3 Mio. Euro an. In diesem Ziel sei nicht der für 2007 erwartete Sondereffekt von rund 8,8 Mio. Euro berücksichtigt, der aus dem im Februar erfolgten Verkauf der restlichen Beteiligung an der Roth & Rau AG resultiere. Brutto habe er rund 20 Mio. Euro eingebracht. Auf der anderen Seite habe die Dekonsolidierung von Roth & Rau aber auch zu einer klaren Verringerung des Umsatzes von 143,2 auf 99,2 Mio. Euro geführt. Gleichzeitig sei der Auftragsbestand zum Jahresende von 51,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 29,7 Mio. Euro gesunken. Laut der Unternehmensführung sei die Trennung aber ein bedeutender Schritt für die Umsetzung der Konzernstrategie. Die lukrative Veräußerung habe frisches Geld in die Kasse gespült, das zur Stärkung und Expansion des Kerngeschäfts genutzt werden könne und solle.

Die Umsetzung der Strategie "Automation und Excellence", bei der neue Technologien für die Automatisierung von Fertigungsprozessen entwickelt würden, dauere nach Angaben der Unternehmensführung länger als erwartet. Man habe bei der jüngsten Bilanzpressekonferenz für 2006 auf die sich ständig verändernden internationalen Märkte verwiesen. Außerdem habe man die verschärften rechtlichen Rahmenbedingungen hervorgehoben. Hinzu gekommen seien Projektverschiebungen in 2006, ein steigender Preisdruck sowie höhere Kosten, weshalb das Ziel eines operativen Gewinns von 2 bis 3 Mio. Euro nicht erreicht worden sei. Stattdessen sei nach einem Profit im Vorjahr von 2,9 Mio. Euro nun ein Verlust von 1,3 Mio. Euro verbucht worden.

An Bemühungen des Konzerns, das operative Geschäft wieder in Schwung zu bringen, mangle es nicht. Um die Investoren bei Laune zu halten, müssten allerdings auch weitere Erfolge sichtbar werden. Gelegenheit habe Rohwedder dazu am 30. Mai, wenn die Zahlen fürs das erste Quartal 2007 publiziert würden. Sollten diese überzeugen, wovon die Wertpapierexperten ausgehen würden, dann könnte dies der Aktie weiteren Aufschwung verleihen.

Spekulative Käufe der Rohwedder-Aktie können nach Ansicht der Experten von "BÖRSE am Sonntag" auf dem aktuellen Niveau in Erwägung gezogen werden. Dabei seien Kurse von 10 Euro in den nächsten zwölf bis 18 Monaten nicht ausgeschlossen. (Ausgabe 18 vom 06.05.07) (07.05.2007/ac/a/nw)



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