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DAB bank halten


24.04.2007
M.M. Warburg & CO

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Andreas Pläsier, Senior Analyst von M.M. Warburg & CO, empfiehlt die Aktie der DAB bank (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) zu halten.

Das Vorsteuerergebnis (13 Mio. Euro) und das Nettoergebnis (8 Mio. Euro) hätten genau die Erwartungen der Analysten getroffen und 13% über den Vorjahreswerten gelegen. Der Provisionsüberschuss habe sich aufgrund steigender Transaktionszahlen (+4,7%) leicht um 6% auf 39 Mio. Euro erhöht. Die Cost-Income-Ratio (CIR) habe mit rund 74% auf dem Niveau des ersten Quartals 2006 gelegen. Obwohl die Kennziffer im Rahmen des Gesamtjahresziels geblieben sei (CIR kleiner als 75%), würden die Analysten diesen Wert für zu hoch halten. Zwar liege nach Unternehmensangaben der Anteil der Einnahmen, die nicht vom Kapitalmarkt abhängig seien bei ca. 56%, eine Verschlechterung des Marktumfeldes würde aber bei einer höheren CIR zu einem deutlicheren Profitabilitätsverlust führen.


Die Kundenentwicklung im B2B-Business sei nach wie vor der wesentliche Wachstumstreiber. Seit Ende 2006 sei die Anzahl der Depots um mehr als 63% auf über 107.000 erhöht worden. Im ersten Quartal habe die Zahl der Neukundendepots bei 14.000 gelegen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass auch in den nächsten Quartalen hier infolge der bereits erzielten Marktpositionierung im Geschäft mit Vermögensverwaltern das größte Wachstum erzielt werde. Regional verspreche unverändert das österreichische Geschäft die höchste Profitabilität. Die CIR habe im ersten Quartal bei nur 52% im Vergleich zu 78% im inländischen Geschäft gelegen. Ursächlich sei hier nach wie vor der hohe Marktanteil von rund 70%, der eine deutlich höhere Marge ermögliche. Das durchschnittliche Provisionsaufkommen pro ausgeführter Order habe in Österreich bei rund 30 Euro (Deutschland 21 Euro) gelegen.

Die Analysten würden ihre Schätzungen nur marginal verändern. Sie würden weiter davon ausgehen, dass die EBT-Guidance von 45 Mio. Euro erfüllt werde (MMWe: 47 Mio. Euro). Hierbei würden die Analysten ein stetiges Kundenwachstum (+10%) getrieben durch das B2B-Geschäft sowie Kostenentlastungen u. a. bei der Wertpapierabwicklung infolge von erreichten Volumina unterstellen. Der Provisionsüberschuss werde auch in den kommenden Quartalen 75% bis 80% zu den operativen Erlösen beitragen. Damit liege der Beitrag deutlich höher als bei der comdirect (56%), die sich durch das Investitionsprogramm "Com Value" wesentlich stärker als komplette Direktbank positioniert habe und nach Erachten der Analysten mittelfristig auch höheres Gewinnpotenzial aufweise.

Da die Analysten von M.M. Warburg & CO zur Zeit keinen Katalysator für eine deutlich höhere Bewertung sehen, belassen sie ihre Empfehlung für die DAB bank-Aktie auf "halten". Das Kursziel werde von 8,50 Euro auf 8,60 Euro erhöht. (Analyse vom 24.04.2007) (24.04.2007/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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