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REpower halten 16.04.2007
Finanzen & Börse
Lauda-Königshofen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Finanzen & Börse" raten die Aktie von REpower (ISIN DE0006177033 / WKN 617703) zu halten.
Die Übernahme-Welle rolle. Im Zeitalter der Globalisierung möchten Unternehmen ihre Position auf dem Weltmarkt sukzessive stärken. Dies forciere den Kauf von bereits bestehenden Unternehmen, um weiter zu wachsen und um die eigene Abwehr gegen feindliche Übernahmen durch andere Unternehmen zu festigen. Von einer feindlichen Übernahme spreche man dann, wenn dies gegen den Willen der Unternehmensführung geschehe. Wichtig aber vor allem: Kurzfristig könnten Meldungen oder Gerüchte über bevorstehende bzw. mögliche Fusionen (Mergers) oder Übernahmen (Acquisitions) die Kurse stark beeinflussen.
Sehr häufig geschehe Folgendes: Der Aktienkurs des übernehmenden Unternehmens sinke, der Kurs des Übernahme-Kandidaten ziehe kräftig an. Grund: Oftmals werde ein Kaufpreis in den Ring geworfen, der den aktuellen Börsenwert des Übernahme-Kandidaten übersteige. Mit dem Aufschlag wolle man schließlich den Aktionären die Übernahme schmackhaft machen. Kein Wunder somit, dass alleine schon die Ankündigung einer Übernahme oder lediglich Gerüchte den Aktienkurs des Übernahme-Kandidaten sprunghaft steigen lasse. Die Marktteilnehmer würden in diesem Falle automatisch mit einer Prämienzahlung zusätzlich zum aktuellen Börsenwert rechnen. Anleger sollten aber bitte beachten: Während der Kurs des Übernahme-Kandidaten kurzfristig kräftig klettern könne, befinde sich der Kurs des übernehmenden Unternehmens oftmals im Sinkflug. Was daran liege, dass viele Marktteilnehmer den möglichen Kaufpreis schlicht und einfach als überteuert einschätzen würden.
Das Übernahme-Poker um REpower Systems gehe in die nächste Runde. Areva aus Frankreich biete für den deutschen Hersteller von Windkraft-Anlagen 140 Euro je Aktie. Dies jedoch habe der indische Anlagen-Bauer Suzlon nicht auf sich sitzen lassen - er habe sein Angebot von vormals 125 auf nunmehr 150 Euro erhöht. "Wir nehmen die Offerte von Suzlon zur Kenntnis und analysieren derzeit die Situation", sei ein Areva-Sprecher im "Handelsblatt" zitiert worden. Nach der Analyse werde man dann eine Entscheidung treffen, ob man das Angebot für REpower erhöhen werde.
Doch: Areva sei ein Staatskonzern und im französischen Finanzministerium gebe es nach Informationen der Wirtschaftszeitung Widerstand gegen diese Preistreiberei. Finanzminister Thierry Breton habe erklärt, dass die Preise im Windenergie-Sektor an eine Blase erinnert hätten. Mit einem KGV 2008e von 34,2 erscheine die REpower-Aktie tatsächlich auch als überbewertet. Allgemein aber gelte: Windkraft-Unternehmen seien wohl auch weiterhin dankbare Ziele für Übernahmen. Die großen Energie-Konzerne dieser Erde würden sich auf für die Zukunft einstellen, die zweifelsfrei im Zeichen des Klimaschutzes stehen werde.
Die Experten von "Finanzen & Börse" empfehlen die REpower-Aktie zu halten. (Ausgabe 14 vom 14.04.2007) (16.04.2007/ac/a/nw)
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