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Aragon neues Kursziel 30 Euro 06.03.2007
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" erhöhen ihr Kursziel für die Aktie der Aragon AG (ISIN DE000A0B9N37 / WKN A0B9N3) von 25 auf 30 Euro.
Die Börse boome und mit ihr die Aktien von Asset Managern und Finanzvertrieben. Auch der Favorit der Experten Aragon, den sie den Anlegern schon bei der Emission im November 2005 bei Kursen um die 8,50 Euro empfohlen hätten, habe sich die letzten Wochen gut entwickeln können. Aktuell stehe der Kurs bei 19 Euro. Ab dieser Woche befinde sich das Management auf internationaler Roadshow und wie die Experten gehört hätten, habe es hochexplosive News im Gepäck.
Zuerst: Das operative Geschäft laufe bombig. Für 2006 sollten laut Analysten circa vier Millionen Euro EBITDA drin sein, in 2007 sollte das EBITDA dann schon auf zehn Millionen Euro ansteigen. Beide Zahlen kommentiere der Vorstand mit "sehr realistisch".
Insbesondere die Tochter Jung, DMS & Cie. (JDC), Deutschlands erfolgreichster Maklerpool, mache Freude. Zum einen würden sich viele der mehr als 9.000 Makler, die bisher nicht exklusiv mit JDC zusammenarbeiten würden und nur circa zehn Prozent ihres Umsatzes über JDC einreichen würden, Schritt für Schritt exklusiv an den Pool binden, was den Umsatz mit diesen Maklern circa verzehnfache. Beweggrund sei, dass sie nur bei einer solch exklusiven Bindung auch Bankprodukte wie etwa Zertifikate vertreiben dürften, weil nur dann JDC sein Haftungsdach über die Makler ausbreiten könne. Das Beste: Ab 2008 werde das Haftungsdach und damit die exklusive Bindung an einen Pool gesetzlich Pflicht. Würden sich alle Makler an JDC binden, würde das praktisch eine Verzehnfachung des Umsatzes und der Erträge bedeuten. Und viele Alternativen hätten die Makler nicht, denn JDC sei bei weitem der professionellste und am breitesten aufgestellte Pool.
Aufgrund dieser faktischen Monopolstellung hätten sich auch die beiden größten Anbieter geschlossener Fonds - HCI und MPC - für eine Kooperation mit JDC entschieden. Beide Häuser würden zukünftig ihre Zertifikate den Maklern exklusiv über JDC zugänglich machen. Hierzu müssten sich die Makler, die bisher direkt über MPC respektive HCI eingereicht hätten, nun bei JDC anbinden und (da Haftungsdach) alle ihre Umsätze - nicht nur die in MPC und HCI Produkten - über JDC abwickeln. Beide zusammen würden aktuell über circa 2.200 Makleranbindungen verfügen, ebenfalls ein schöner Turbo für Umsatz und Gewinn.
Und das Beste komme wie immer zum Schluss: Heimlich, still und leise habe sich die Aragon-Tochter biw Bank zu Deutschlands schnellstwachsendem Onlinebroker entwickelt. Anleger würden die biw bank nicht kennen? Wohl aber deren Kunden! Unter anderem würden e*trade und flatex über die biw bank abwickeln, ebenso wie einige andere bekannte Privatbanken. Dabei sei die biw meistens nicht nur die Abwicklungsstelle, vielmehr würden die Kunden der biw gehören, die angeschlossenen Partner seien reine "Zuführer". Und die Zahlen würden alle Erwartungen der Experten toppen: Im Januar habe die biw mit 160.000 Aktientrades bereits 20 Prozent des Trade-Volumens der comdirect erreichen können, die auf 820.000 Trades komme. Den größten Schweizer Broker Swissquote, der nur 133.000 Trades pro Monat schaffe, aber mit stolzen 440 Millionen Euro bewertet sei, toppe die biw sogar mit 20 Prozent. Am gesamten deutschen täglichen Börsenumsatz habe die biw aktuell schon einen Anteil von etwas mehr als einem Prozentpunkt.
Jeder der aktuell 25.000 biw-Kunden handele dann auch 6,4 Mal im Monat, deutlich mehr als der durchschnittliche comdirect-Kunde (1 Mal), Swissquote- (2,1 Mal) oder e*trade international-Kunde (2,8 Mal). Damit seien die biw-Kunden deutlich wertiger als die der Peergroup. Bei comdirect werde der Kunde aktuell mit 2.000 Euro bewertet, bei Swissquote mit 6.900 Euro und bei e*trade international mit 2.400 Euro. Nehme man die Zielkundenanzahl für Ende 2007 der biw (55.000 Kunden), so errechne sich im Peergroup-Vergleich eine potenzielle Bewertung zwischen 110 und 400 Millionen Euro! Und diese mehr als kleine stille Reserve möchte Aragon nun baldmöglichst heben. "Wir überlegen, zeitnah eine internationale Investmentbank damit zu beauftragen, die nächsten Schritte zu eruieren. Ein IPO steht für uns genauso zur Debatte wie eine strategische Kooperation auf internationaler Ebene", erkläre auf Nachfrage von "TradeCentre" der Aragon-CEO Sebastian Grabmaier.
Faktisch sei die komplette Aragon-Bewertung durch den Wert der 75 prozentigen biw-Beteiligung abgedeckt. Den hochprofitablen, stark expandierenden Vertrieb bekomme man aktuell umsonst. Das werde nicht lange so bleiben. Die Aktie sei die Tage stark zurückgekommen. Das erscheine den Experten maßlos übertrieben.
Wegen der potenziellen Fantasie eines IPOs der biw bank oder anderen strategischen Maßnahmen hinsichtlich der Bank, erhöhen die Experten von "TradeCentre.de" ihr Kursziel für die Aragon-Aktie von 25 auf nunmehr 30 Euro bis Jahresende. Das entspreche einer Kurschance von 50 Prozent! (06.03.2007/ac/a/nw)
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