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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 19,98 € |
20,20 € |
-0,22 € |
-1,09 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000A0HN5C6 |
A0HN5C |
- € |
- € |
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Deutsche Wohnen halten 26.02.2007
HSH Nordbank AG
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der HSH Nordbank AG, Stefan Goronczy, bewertet die Deutsche Wohnen-Aktie (ISIN DE000A0HN5C6 / WKN A0HN5C) nach wie vor mit dem Rating "halten".
Deutsche Wohnen habe vor kurzem Geschäftszahlen für 2006 vorgelegt. Der Umsatz sei - bedingt durch das Wohnungsprivatisierungsgeschäft - um 3,4% auf 111,9 Mio. EUR gesunken. Das EBITDA habe aber um 11,2 Mio. EUR oder 19,7% auf 68,0 Mio. EUR gesteigert werden können. Dabei seien die Bereinigungen der Analysten für 2005 noch unberücksichtigt. Auf Basis der bereinigten höheren Vorjahreswerte habe das EBITDA noch um 2,3 Mio. EUR (+3,4%) zugenommen. Unter Einbezug des Sondereffekts aus der Konsolidierung eines Immobilienfonds (DB 14) habe sich das EBIT um 7,3 Mio. EUR auf 55,4 Mio. EUR erhöht. Dabei habe die Wertaufholung im DB 14 (+8,8 Mio. EUR) eine Sonderabschreibung auf Bauland kompensiert.
Der Vorsteuergewinn sei auch dank eines geringeren Zinsaufwands um 14,3 Mio. EUR auf 31,3 Mio. EUR gestiegen. Nahezu ungeschmälert von Ertragssteuern sei ein Konzernjahresüberschuss von 31,1 Mio. EUR geblieben. Als Dividende würden 35 Mio. EUR - aus der steuerfreien Kapitalrücklage - ausgeschüttet. Der NAV habe 2006 privatisierungsbedingt und wegen der Dividendenauszahlung des ersten Rumpfgeschäftsjahres um 31,4 Mio. EUR abgenommen. Er habe per Jahresultimo 36,29 EUR je Aktie betragen.
In diesem Jahr starte Deutsche Wohnen eine ehrgeizige Wachstumsstrategie. Obgleich der Wettbewerb um Wohnungsportfolios intensiv bleiben werde, würden die Analysten davon ausgehen, dass Deutsche Wohnen doch einen Gutteil der geplanten Akquisitionen realisieren werde. Die Erwartung der Analysten sei allerdings auch, dass diese stärker kreditfinanziert sein würden. Die Analysten würden optimistisch bleiben, dass sich die Ertragslage durch das Wachstum deutlich verbessere. Der NAV dürfte durch die Bestandszukäufe steigen, wenn auch moderater als bislang unterstellt. Die Analysten würden eine Prämie auf den NAV aufgrund der Wachstumsperspektive für gerechtfertigt halten. Man ermittele einen Fair Value von 50,50 EUR, der einen Aufschlag von 38% auf den erwarteten NAV Ende 2007 beinhalte.
Das Kurspotenzial bleibt dennoch begrenzt, so dass die Analysten der HSH Nordbank AG ihr Rating "halten" für die Deutsche Wohnen-Aktie nicht verändern. Das Anlagerisiko würde man aufgrund der nach wie vor hohen Volatilität als hoch einschätzen. Ihr Kursziel auf Sicht von 12 Monaten betrage 50,50 EUR. (26.02.2007/ac/a/nw)
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