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Franconofurt unter der Lupe


26.02.2007
Geldanlage-Report

Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Geldanlage-Report" nehmen die Franconofurt-Aktie (ISIN DE0006372626 / WKN 637262) unter die Lupe.

Die Franconofurt (ehemals: FRIMAG) erwerbe Wohnungsportfolios, Beteiligungen an Immobiliengesellschaften sowie Wohn- und Geschäftshäuser, vorwiegend in der Main/Rhein-Region.


Das Unternehmen wachse aggressiv und habe bereits mehrere Kapitalerhöhungen durchgezogen.

Ausländische Private Equity-Investoren würden bereits seit letztem Jahr Milliarde um Milliarde in den deutschen Immobilien-Markt pumpen. Die Immobilienpreise in Deutschland seien im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in den letzten 15 Jahren deutlich zurückgeblieben. Während in den anderen aufgeführten Ländern Immobilien mindestens 50 Prozent und teilweise sogar über 150 Prozent zugelegt hätten, habe sich in Deutschland in diesem Zeitraum bis letztes Jahr überhaupt nichts getan. Wie die viel zitierten Heuschrecken würden die Investoren nun über Deutschland herfallen.

Franconofurt sei einer der großen Profiteure dieser Entwicklung, weil es das Unternehmen nicht zuletzt durch eine exzellente regionale Marktkenntnis geschafft habe, ein viel versprechendes Portfolio aufzubauen. Und die Investoren würden anbeißen. Im Dezember sei ein großer Verkauf (im Fachterminus Exit genannt) gelungen. Ein nordeuropäischer Investor habe Immobilien im Wert von 7,2 Millionen Euro vom Unternehmen erworben. "Ein Gewinn in Höhe eines einstelligen Millionenbetrages" bleibe nach eigenen Angaben unter dem Strich aus dieser Transaktion für Franconofurt übrig.

Auch künftig sollte das Unternehmen Franconofurt von der anhaltend starken Nachfrage nach deutschen Immobilien profitieren können, so die Experten vom "Geldanlage-Report". (26.02.2007/ac/a/nw)



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