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Concord Effekten reduzieren


01.10.2001
AC Research

Nach Angaben der Analysten von AC Research hat die im SDAX gelistete Maklergesellschaft Concord Effekten AG (WKN 541020) eine Kostensenkung von mittelfristig 20% beschlossen.

Wie das Unternehmen weiter mitgeteilt hätte, sollten in diesem Zusammenhang 15% der insgesamt 187 Mitarbeiter des Unternehmens entlassen werden. Zusätzlich hätten Vorstand und Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung einen Gehaltsverzicht vereinbart. Dieser sei für ein Jahr festgelegt.


Nach Angaben des Unternehmens sei das anhaltend schwierige Marktumfeld Grund für diese Maßnahmen. Tatsächlich leide das Unternehmen als Makler besonders stark unter der derzeitig katastrophalen Verfassung der Kapitalmärkte. So verwalte das Unternehmen derzeit etwa 500 Werte an der Berliner und Frankfurter Börse im Skontro. Darunter seien in Berlin und Frankfurt zusammen weit über 100 am Neuen Markt notierte Werte. Als Skontroführer könne das Unternehmen umso mehr Provisionseinnahmen generieren, je höher das Handelsvolumen in den im Skontro geführten Werten sei. Aufgrund des rapiden Kursverfalls vor allem am Neuen Markt sei auch das wertmäßige Handelsvolumen in diesen Werten entsprechend gesunken, sodass Concord Effekten bei weiten nicht mehr die Provisionserlöse erwirtschaften könne wie noch vor einem Jahr.

Zusätzlich sei die Gesellschaft auch im Emissionsgeschäft tätig. Da allerdings wegen des katastrophalen Börsenumfeldes zur Zeit keine Neuemissionen erfolgreich an der Börse platzierbar seien, gingen Concord weitere mögliche Einnahmen verloren.

Zudem könne nicht ausgeschlossen werden, dass das Unternehmen innerhalb der nächsten Quartale weitere Abschreibungen aus dem Beteiligungsgeschäft vornehmen müsse. Diese hätten sich allein im ersten Halbjahr 2001 auf 7,37 Millionen Euro belaufen. Daher hätte das Unternehmen auch in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust von 0,32 Euro erwirtschaftet, während man noch im Geschäftsjahr 2000 einen soliden Gewinn von 3,88 Euro je Aktie habe erwirtschaften können.

Sollte sich das allgemeine Börsenumfeld schnell wieder deutlich aufhellen, so würde sich auch Concord Effekten sehr schnell erholen können, so die Analysten von AC Research. Da aber aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage und der zusätzlichen massiven politischen Unsicherheiten infolge der Terroranschläge in den USA nicht mit einem schnellen Aufschwung an den Weltbörsen zu rechnen sei, sei die Aktie auch auf dem erniedrigten Niveau von etwa 6,50 Euro kein Kauf. Man empfehle vielmehr, aufgrund der massiven Unsicherheiten die Bestände der Aktie zu reduzieren.




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