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comdirect bank "sell" 07.02.2007
HypoVereinsbank
München (aktiencheck.de AG) - Die Equity Analystin der HypoVereinsbank, Kerstin Vitvar, bewertet die comdirect bank-Aktie (ISIN DE0005428007 / WKN 542800) unverändert mit dem Rating "sell".
In Q4 würden die Analysten einen Quartalsgewinn von 12,0 Mio. EUR (Q3: 10,9 Mio. EUR) erwarten. Allerdings beinhalte dieses Plus von 10,2% q-o-q einen von den Analysten prognostizierten positiven Steuereffekt aus der Aktivierung von Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von 1,5 Mio. EUR aus der Änderung des Einkommenssteuergesetzes. Aus diesem Grund ergäbe sich darum bereinigt ein leicht rückläufiger Gewinn im Abschlussquartal. Die Analysten würden einen Gewinn vor Steuern in Höhe von 16,4 Mio. EUR (-5,5% q-o-q) prognostizieren. Somit sollte für das gesamte Jahr das Ziel eines Vorsteuerergebnisses von mindestens 70 Mio. EUR gut erfüllt werden können (HVBe 2006: 80,6 Mio. EUR).
Nach einem ziemlich schwachen Q3 hätten die monatlich berichteten Orderzahlen der comdirect in Q4 wieder eine sehr gute Performance gezeigt - weitgehend in line mit den Umsatzzahlen der Deutschen Börse. Für die wichtigste Ertragsposition, dem Provisionsüberschuss, würden die Analysten mit einer Erhöhung von 14,5% q-o-q auf 31,0 Mio. EUR rechnen. Dies gehe mit einem von den Analysten erwarteten leichten Rückgang des Provisionsüberschusses je ausgeführter Order einher, der im Q3 relativ hoch ausgefallen sei.
Die Analysten würden alles in allem Gesamterträge von 52,6 Mio. EUR in Q4 (+4,8% q-o-q) prognostizieren. Für die comdirect bank erwarte man einen q-o-q in etwa konstanten Zinsüberschuss in Höhe von 23,9 Mio. EUR. Zwar sollten sich darin einerseits ein gestiegenes Einlagevolumen, andererseits aber u. a. auch ein verstärktes Zinsproduktangebot des Unternehmens niederschlagen. Die Analysten würden für das Finanzanlageergebnis ein Minus in Höhe von 1,5 Mio. EUR sowie von 0,8 Mio. EUR für das sonstige betriebliche Ergebnis erwarten.
Die Analysten würden einen starken Anstieg des Verwaltungsaufwands q-o-q erwarten. Nachdem die comdirect bank zur Veröffentlichung der Q3-Zahlen eine spürbare Aufstockung und Verlängerung ihres Wachstumsprogramms (bis 2009), das mit hohen Sonderaufwendungen verbunden sei, bekannt gegeben habe, würden die Analysten damit rechnen, dass hier schon im Q4 höhere Aufwendungen anfallen würden. Dieser sollte außerdem im Abschlussquartal auch durch die insgesamt gute Entwicklung bei den Ordereingängen einen Anstieg aufweisen. Die Analysten würden folglich mit einem Verwaltungsaufwand in Höhe von 35,2 Mio. EUR (+11,5% q-o-q) rechnen. Für das Gesamtjahr 2006 dürfte sich dadurch ein Verwaltungsaufwand von insgesamt 134,7 Mio. EUR ergeben (+12,9% y-o-y).
Vor der Veröffentlichung der Zahlen hätten die Analysten ihre EPS-Schätzungen für das Jahr 2006 etwas nach oben berichtigt. Zum größten Teil liege das an dem prognostizierten positiven Steuereffekt in Höhe von 1,5 Mio. EUR, den man vorher noch nicht einkalkuliert habe. Jetzt würden die Analysten mit einem EPS in Höhe von 0,38 EUR rechnen (zuvor: 0,36 EUR). Man erwarte, dass die comdirect bank ungeachtet des nicht cash-relevanten Steuereffekts eine volle Ausschüttung verfolgen werde, weswegen die Analysten gleichzeitig auch ihre Dividendenschätzung für 2006 auf 0,38 EUR angehoben hätten. Die Schätzungen ab dem Jahr 2007 habe man erst einmal unverändert gelassen.
Vor der Veröffentlichung der Zahlen bleibe das Kursziel der Analysten unverändert bei 8,40 EUR. Dieses habe man aus einem zweistufigen Dividend Discount Model abgeleitet, in dem man eine volle Ausschüttung des Excess Capital annehme.
Zum aktuellen Kursniveau entspricht dies für die Analysten der HypoVereinsbank nach wie vor einem "sell"-Rating für die comdirect bank-Aktie. (07.02.2007/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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