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REpower Systems halten 16.01.2007
AC Research
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von REpower Systems (ISIN DE0006177033 / WKN 617703) zu halten.
Die Gesellschaft habe im abgelaufenen Jahr 2006 ihre Marktposition in Deutschland im Vergleich zu den Wettbewerbern deutlich verbessern können.
So sei das Unternehmen bei den größten Herstellern von Windkraftanlagen in Deutschland vom fünften auf den dritten Platz hinter Enercon und Vestas vorgerückt. Dies gehe aus einer Präsentation der Bundesverbände BWE und VDMA hervor. Der Marktanteil von REpower Systems habe somit bei 7,6% gelegen. Insgesamt sei die installierte Leistung in Deutschland von 1.808 MW im Jahr 2005 auf 2.233 MW im Jahr 2006 gestiegen.
Die erfreuliche Geschäftsentwicklung habe sich auch in den Geschäftszahlen niedergeschlagen. So habe in den ersten neun Monaten 2006 der Umsatz um 50% auf 292,6 Millionen Euro gesteigert werden können. Das Betriebsergebnis habe sich gleichzeitig von -12,53 Millionen Euro auf 3,39 Millionen Euro verbessert. Der Nachsteuergewinn habe bei 0,98 Millionen Euro oder 0,14 Euro je Aktie gelegen. Auch die weiteren Aussichten würden viel versprechend erscheinen. So habe sich der potenzielle Auftragsbestand von 561,2 Millionen Euro auf 776,9 Millionen Euro erhöht.
Insgesamt beurteile man die weiteren Geschäftsaussichten positiv. In Deutschland sei es bei den Aufstellungszahlen nach drei rückläufigen Jahren 2006 wieder zu einer deutlichen Erholung gekommen. Gleichzeitig sehe man auch im Auslandsgeschäft für die Gesellschaft noch enorme Wachstumspotenziale. So liege der globale Marktanteil des Unternehmens erst bei 3,1%. Bis 2008 solle dieser Marktanteil auf 5% ausgebaut werden. Wachstumspotenziale sehe man in diesem Zusammenhang vor allem auch durch das vereinbarte Joint-Venture REpower North in China. Zudem werde die Gesellschaft auch von der Entscheidung des Bundesrates profitieren, wonach Netzbetreiber wie RWE die Netzanschlusskosten für im Meer stehende Windkraftanlagen bis 2011 übernehmen müssten. Dies sei für REpower insbesondere deswegen bedeutsam, weil das Unternehmen mit seinen 5MW-Anlagen in diesem Bereich sehr gut positioniert sei. Als Risikofaktor sehe man eine möglicherweise anhaltende Komponentenknappheit. So hätten aufgrund eines Engpasses bei der Lieferung von Getrieben und Blattlagern bereits im ersten Halbjahr 2006 einige geplante Projekte verschoben werden müssen.
In Anbetracht der insgesamt sehr guten Geschäftsaussichten erscheine das Unternehmen beim gestrigen Schlusskurs von 87,51 Euro mit einem KGV 2007e von knapp 39 weiterhin nicht zu hoch bewertet.
Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von REpower Systems zu halten. (16.01.2007/ac/a/nw)
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