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Aragon kaufenswert 11.12.2006
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Meinung der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Aragon (ISIN DE000A0B9N37 / WKN A0B9N3) kaufenswert.
Bislang weitgehend unbeachtet formiere sich mit der Aragon AG ein Allfinanzkonzern, der noch viel von sich Reden machen werde. TradeCentre-Abonnenten seien schon seit Emission vor genau einem Jahr dabei und hätten annähernd 100 Prozent Gewinn verbuchen können. Und die Party gehe weiter. Die Keimzelle des Unternehmens stelle der größte deutsche Maklerpool Jung, DMS & Cie. (JDC) dar. Um diesen Pool von weit über 8.000 unabhängigen Maklern habe das Team um Vorstand Sebastian Grabmaier in einer ausgeklügelten buy&build-Strategie einen Full-Service-Dienstleister im Bereich freier Finanzvertrieb geschaffen. Zum Konzern würden mittlerweile noch die biw Bank AG, die BIT Treuhand AG, Fundmatrix und Inpunkto gehören.
So aufgestellt würden die Experten erwarten, dass Aragon im laufenden Jahr seinen Umsatz um über 80 Prozent auf rund 65 Millionen Euro steigern werde. In der Kasse sollte dabei ein EBIT von circa vier Millionen Euro klingeln. Nächstes Jahr sollte dann die 100 Millionen Euro Umsatzmarke geknackt werden. Der Clou: die Skaleneffekte seien enorm. "Wir sind technisch perfekt aufgestellt. Daher macht es fast keinen Unterschied, ob wir einen oder eine Million Aufträge abwickeln" erläutere CFO Ralph Konrad den Experten im Hintergrundgespräch.
Diese Skalierbarkeit werde dazu führen, dass mit jedem Euro Mehrumsatz die Gewinnmargen ansteigen würden. So liege die EBIT-Marge im laufenden Jahr schon bei mehr als fünf Prozent. Konrad habe sich im Gespräch sogar eine Langfrist-Prognose entlocken lassen: "Ich kann mir gut vorstellen, dass Aragon 2010 bei einem Umsatz von über 200 Millionen Euro rund 30 Millionen Euro EBIT machen wird."
Größter Umsatztreiber sei eine strukturelle Veränderung im Finanzvertriebsmarkt: Aktuell würden die Makler ihre Geschäfte nicht exklusiv über die Aragon-Tochter JDC abwickeln, sondern seien auch noch bei anderen Maklerpools ebenso wie bei Produktgesellschaften direkt angebunden. Nur geschätzte zehn Prozent des Umsatzes würden bei JDC landen.
Dies werde sich jedoch bald ändern: Bis spätestens 2008 müsse die Bundesregierung die längst überfällige EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFiD) in nationales Recht überführen. Diese verpflichte die meisten Finanzvermittler, sich einem so genannten Haftungsdach anzuschließen. Um die nötige Überwachung zu gewährleisten, müssten sich die Makler dabei exklusiv (!) an das Haftungsdach binden und dürfen nur über dieses ihre Umsätze einreichen.
JDC habe dabei die Pole-Position: Die Aragon-Tochter habe aktuell das einzig funktionierende Haftungsdach im Markt und da JDC nach eigenen Angaben mehr als zwölf Monate Vorlaufzeit gehabt habe, sei nicht davon auszugehen, dass allzu viele Mitbewerber entstehen würden. Zwar würden auch "die Großen" wie AWD oder MLP Haftungsdächer anbieten, allerdings verliere der Makler bei diesen seine Unabhängigkeit, während er bei JDC weiterhin unter seinem eigenen Namen arbeiten könne und große Freiheit genieße.
Das werde zum einen dazu führen, dass sich viele neue Makler JDC anschließen würden, zum anderen würden die bestehenden Makler dann vereinfacht gerechnet circa zehn Mal soviel Umsatz bei JDC abwickeln wie bisher. Diese Entwicklung sei, da der genaue Zeitpunkt der nationalen Umsetzung nicht bekannt sei, in den bisherigen Umsatzprognosen noch mit keinem Euro berücksichtigt worden.
In Marktkreisen gebe es zudem ein heißes Gerücht, dass das Management mit einem Paukenschlag das Jahr ausklingen lassen möchte, der die Ertragszahlen der Aragon für die nächsten Jahre nochmals deutlich verbessern könnte. Man dürfe gespannt sein, denn Aragon sei bisher immer für eine Überraschung gut gewesen.
Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist das Papier von Aragon weiter kaufenswert. (11.12.2006/ac/a/nw)
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