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Heliad Equity Partners Aufstiegskandidat


01.12.2006
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" sollte die Aktie von Heliad Equity Partners (ISIN DE0006047293 / WKN 604729) durch die Aufnahme in den SDAX neuen Schwung erhalten.

Der Beteiligungsgesellschaft aus Frankfurt sei ein Überraschungscoup gelungen. Sage und schreibe mehr als 30 Millionen Euro habe das Management bei internationalen Adressen eingesammelt. In sauren Gurken Zeiten, zumindest bei den Nebenwerten und einer allgemeinen Zurückhaltung der Investoren bei Kapitalmaßnahmen, sei der Emissionserlös der jüngsten Kapitalerhöhung eine kleine Sensation.

Während Investoren in heimischen Gefilden kaum angesprochen worden seien und daher eher zurückhaltend gezeichnet hätten, hätten internationale Top-Adressen aus Europa, allen voran aus London, beherzt zugegriffen. Zudem sei Marktgerüchten zufolge auch die Quandt-Familie wieder voll mitgezogen und halte weiter ihre zehn Prozent an der Gesellschaft. Nach dieser Transaktion sei das Grundkapital des Unternehmens in 70 Millionen Aktien aufgeteilt. Der Börsenwert liege sodann bei knapp 87 Millionen Euro.

Der Freefloat liege bei 100 Prozent und der Börsenhandel sei sehr rege. Die Kriterien für eine Aufnahme in den SDAX erfülle die Firma nunmehr. Einer Aufnahme im Dezember in den Index sollte somit nichts mehr im Wege stehen. Das dürfte viele deutsche Fonds und Zertifikate, die sich am SDAX orientieren würden, in Zugzwang bringen, und sollte zu verstärkter Nachfrage in den nächsten Wochen und Monaten führen. Zudem steige mit einer Indexaufnahme auch die Marktwahrnehmung der Heliad überdurchschnittlich an. Wie aus Bankenkreisen zu hören sei, würden aktuell einige bekannte Adressen die Aufnahme von Research-Coverage für die Gesellschaft in Erwägung ziehen.


Auch fundamental könnte es bei den Hessen nicht besser laufen, wie Heliad-Chef Andreas Lange den Experen im Gespräch berichte. Derzeit stünden zwei bis drei neue Beteiligungen kurz vor dem Closing. Dabei handele es sich allesamt um solide wachsende, profitable Mittelständler mit Umsatzvolumen zwischen 20 und 40 Millionen Euro. Diese Unternehmen seien für die großen Buy-Out-Fonds aufgrund ihrer geringen Größe nicht attraktiv, so dass Heliad auf diesem Gebiet nahezu eine Monopolstellung in Deutschland habe. Dadurch gelinge es den Frankfurtern regelmäßig, äußerst attraktive Einstiegspreise zu verhandeln.

So liege Lange zufolge das voraussichtliche EBITDA-Multiple bei den anstehenden Transaktionen zwischen zwei und fünf. Zum Vergleich: KKR/Goldman Sachs habe Marktkreisen zufolge ein Multiple von über 15 (!) für die Gabelstaplersparte von Linde bezahlt. Der Erfolg liege also hier wie an der Börse im günstigen Einkauf, was Heliad auch in schlechten Marktphasen sehr krisensicher mache.

Durch die erfolgreichen Exits der jüngsten Vergangenheit zeige Heliad zudem, dass sie die gesamte Klaviatur des Beteiligungsgeschäfts beherrschen würden. Das dürfte die Firma einmal mehr mit der CFC Industriebeteiligungen KGaA unter Beweis stellen, die ein ähnliches Geschäftsmodell wie Bavaria verfolge. Die Analysten würden hier ein absolutes heißes IPO erwarten. Marktgerüchten zufolge würden allein hier circa acht Millionen Euro stille Reserven im Heliad-Portfolio schlummern. Die Analysten würden einen ähnlichen Erfolg wie beim IPO der Magnat Real Estate erwarten. Der Kurs des Immobilienspezialisten mit Fokus auf Osteuropa habe an der Börse mit 1,50 Euro debütiert und notiere aktuell bei 2,10 Euro. Kursplus: Solide 40 Prozent!

Heliad sei auf dem besten Wege zur größten deutschen Beteiligungsgesellschaft. Die Performance des Papiers sei in den letzten Monaten relativ stabil gewesen.

Nach Meinung der Experten von "TradeCentre.de" sollte mit der Aufnahme in den SDAX ein neuer Schwung in die Aktie von Heliad Equity Partners kommen.
(01.12.2006/ac/a/nw)




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