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DEAG kaufenswert


27.11.2006
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" bewerten die DEAG-Aktie (ISIN DE0005513907 / WKN 551390) als kaufenswert.

Inhaber der Wandelanleihe von der DEAG Deutsche Entertainment AG hätten noch bis zum 29. November die Möglichkeit, die Teilschuldverschreibungen in eine Aktie zu wandeln oder in bar 1,48 Euro zu erhalten. Insgesamt stünden rund 4,5 Millionen Wandler aus. Da die Aktie aktuell bei 1,65 Euro notiere, würden die Experten in jedem Fall raten, in die Aktie zu tauschen. Bisher würden die Berliner bereits eine hohe Wandlungsquote verzeichnen. Es seien bereits mehr als zwei Millionen Teilschuldverschreibungen zur Wandlung in Aktien abgegeben worden. Die Experten würden davon ausgehen, dass mindestens 3,5 bis 4 Millionen Wandler in Aktien getauscht würden.

Sollten eine Million an Teilschuldverschreibungen Bargeld wollen, müsste der Konzern knapp 1,5 Millionen Euro auszahlen. Das sei kein Problem, da bereits 2,5 Millionen Euro beim Treuhänder hinterlegt seien, aus dem Verkauf des Anteils an Marshall Arts. Nach Abschluss der Transaktion sei die Bilanz des Unternehmens kerngesund.

Die Teilschuldverschreibung wandere ins Eigenkapital. Die Eigenkapitalquote werde auf gut 50 Prozent klettern von aktuell 42 Prozent. Bankschulden aus dem Hypothekendarlehen aufgrund der Jahrhunderthalle habe die Firma noch circa 2,5 Millionen Euro. Wie uns CEO Peter Schwenkow beim Treffen mit den Experten in Berlin mitteile, sollten die Schulden bis Jahresende komplett zurückgeführt werden. "Bei sehr guter Wandlungsquote starten wir in das Jahr 2007 schuldenfrei", sage der CEO.


Operativ rechne der Firmenchef in diesem Jahr mit einem EBIT zwischen 5 und 6 Millionen Euro. Das EBIT sei allerdings durch positive Sondereffekte in Höhe von circa 2 Millionen Euro geprägt. Netto dürfte bis Silvester ein Überschuss von über 1 Million Euro in den Büchern stehen. Für das kommende Jahr zeige sich Schwenkow zuversichtlich das EBIT als auch das Nettoergebnis deutlich zu steigern. Die Experten würden mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro und einem EBIT von mindestens 7 Millionen Euro rechnen.

Zinszahlungen seien Fehlanzeige. Steuerzahlungen sollten aufgrund von Verlustvorträgen ebenfalls gering ausfallen. Alle Minderheitsabgaben, vor allem aus der Schweizer Good News, dürften allerdings mit über 2 Millionen Euro im nächsten Jahr zu Buche schlagen. Netto würden die Experten sodann mit einem Gewinn von 3,5 Millionen Euro rechnen. Bei voller Verwässerung auf Basis von 23,1 Millionen Aktien liege das EPS für 2007 bei 15 Cent.

Aus mehreren Gründen sei Schwenkow für das Jahr 2007 optimistisch. Der Bereich Klassik gehe förmlich durch die Decke. Das Geschäft mit Künstlern wie Anna Netrebko und Rolando Villazon sei extrem profitabel. Der Vorstand wolle im Bereich Klassik expandieren. Die Experten würden hier auch eine Zusammenarbeit mit einem anderen europäischen Player nicht ausschließen.

Im Rock/Pop Konzertgeschäft gewinne die DEAG aufgrund der Kooperation mit dem zweitgrößtem Promoter Anschutz Entertainment wieder Fahrt. Es stünden Konzerte auf der Agenda mit Justin Timberlake, Riverdance, Usher, Peter Maffay, Alicia Keys und Beyonce. DEAG habe quasi einen exklusiven Zugriff auf den Premium Content von Anschutz. Nicht zu vergessen das Joint Venture mit dem Weltmarktführer im Ticketing, "Ticketmaster", was sich ebenfalls positiv im Geschäft der Berliner niederschlagen sollte.

Mit einem KGV von zehn für das Jahr 2007 sei die Aktie sehr günstig zu haben. Die DEAG-Aktie ist kaufenswert, sagen die Experten von "TradeCentre.de". Allerdings müsse DEAG im kommenden Jahr die Erwartungen erfüllen, ohne Sondereffekte oder andere Ausreden. Schwenkow dürfe die Börse nicht noch einmal enttäuschen. (27.11.2006/ac/a/nw)




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