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Gildemeister langfristig kaufen 15.08.2001
Sparkasse Aurich-Norden
Die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH empfehlen in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden langfristig orientierten Anlegern die Aktie der Gildemeister AG (WKN 587800) zum Kauf.
Gildemeister entwickele und fertige Anlagen für die Metallbearbeitung mit den Schwerpunkten Drehen, Fräsen und Lasern. Neu im Programm sei die serienmäßige Ausstattung mit Internet-Schnittstellen. Damit sei die Wartung aus der Ferne möglich. Es würden die Fahrtkosten für Techniker und lange Wartezeiten für den Kunden entfallen. Etwa 40 Prozent aller Fehler würden sich so beheben lassen. Das Sortiment umfasse einfache Maschinen, die in großen Stückzahlen verkauft würden, aber auch High-Tech-Systeme für hochkomplexe Fertigungsaufgaben.
Im Geschäftsjahr 2000 habe die Gesellschaft einen Umsatz von 923,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Ein Plus von rund 34 Prozent. Das Vorsteuerergebnis sei um 25 Prozent auf 43,1 Millionen Euro geklettert. Der Konzerngewinn sei durch einmalige Aufwendungen und Kosten für die Kapitalerhöhung belastet worden. Dennoch sei unterm Strich ein Überschuss von 38 Millionen Euro geblieben, im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 16,3 Prozent.
Die Gesellschaft wolle künftig ihre Präsenzen in Asien und Amerika ausbauen. Die nötigen finanziellen Mittel habe sich Gildemeister im Dezember 2000 besorgt. Durch eine Kapitalerhöhung habe das Unternehmen rund 54 Millionen Euro eingenommen. Auf mittlere Sicht könne auch mit einem Aufstieg in den MDAX gerechnet werden. Das Unternehmen gelte seit längerem als aussichtsreicher Kandidat für eine Aufnahme in den Frankfurter Nebenwerte-Index.
In den neunziger Jahren sei der Konzern von Krisen geschüttelt gewesen. Wegen mangelnder Liquidität sei sogar die italienische Tochter verkauft worden. Seit 1996 wirtschafte das Unternehmen jedoch wieder profitabel, und der Turnaround scheine geschafft. Das Geschäftsjahr 2000 unterstreiche die positive Entwicklung. Die italienische Tochter sei vollständig zurückgekauft worden. Sie liefere neben dem guten organischen Wachstum einen positiven Beitrag zum Ergebnis.
Die künftigen Aussichten sähen ebenfalls positiv aus - das erste Halbjahr 2001 unterstreiche dies: Der Maschinenbauer habe den Konzernumsatz um 51 Prozent auf 513,9 Millionen Euro gesteigert. Gleichzeitig sei der Gewinn vor Steuern und Zinsen um 43 Prozent auf 31,1 Millionen Euro geklettert. Unterm Strich hätten 18 Millionen Euro, nach 14,2 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, gestanden.
Mit Blick auf die prall gefüllten Auftragsbücher scheine der Grundstein für ein erfolgreiches Gesamtjahr gelegt zu sein: Mit rund 604 Millionen Euro liege der Auftragseingang gut 33 Prozent über dem Vorjahresniveau. Impulse erwarte Gildemeister auch von der weltgrößten Werkzeugmaschinenmesse EMO im September. Dort wolle die Gesellschaft als größter Aussteller zahlreiche neue Produkte vorstellen und die Basis für eine zweistellige Steigerung von Umsatz und Ertrag legen. Das Unternehmen sei für die Zukunft gerüstet. Die Produkte fänden Anklang. Durch die Soforthilfe über das Internet spare Gildemeister Kosten - und zwar bis zu 50 Prozent. Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Gildemeister gehöre als Maschinenbauer zu den konservativen Werten im Smax-Segment. Das Papier sei durch eine Dividendenrendite von knapp 7 Prozent gut nach unten abgesichert und verspreche weiteres Potenzial. Schließlich überzeuge das Unternehmen seit Jahren mit robustem Umsatz- und Gewinnwachstum. Der hohe Auftragsbestand sei eine gute Basis, um auch das laufende Geschäftsjahr erfolgreich abzuschließen.
In den vergangenen Wochen habe die Aktie einen mittelfristigen Aufwärtstrend ausgebildet und die 200-Tage-Linie mehrfach getestet. Einem charttechnischen Kaufsignal stehe jedoch noch die 9-Euro-Marke im Weg. Neben der guten charttechnischen Verfassung spreche auch die günstige Bewertung für ein Engagement. Bei einem aktuellen Kurs von 8,90 Euro sei die Aktie mit einem 2002er KGV von rund 6 bewertet.
Daher raten die Experten der Gatrixx NetSolutions GmbH in einer Auftragsstudie der Sparkasse Aurich-Norden vor allem Anlegern mit einem langfristigen Anlagehorizont zum Kauf der Gildemeister-Aktie. Ein Stopp-Loss schlage man im Bereich von 8 Euro vor.
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