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GESCO kaufen


29.08.2006
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Roland Könen, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von GESCO (ISIN DE0005875900 / WKN 587590) weiterhin mit "kaufen" ein.

Die Gesellschaft habe vor kurzem die Zahlen für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 (31.03.) bekannt gegeben, die insgesamt eine Fortsetzung der positiven Entwicklung der vorangegangenen Quartale zeigen würden. Nachdem in 2005/06 insbesondere Materialpreiserhöhungen sowie zeitlich begrenzte Sonderkonjunkturen bei einzelnen Beteiligungsunternehmen zum positiven Geschäftsverlauf beigetragen hätten, sei nun angabegemäß eine Belebung auf breiter Front zu verspüren.

Der ausgewiesene Umsatzanstieg von 13% setze sich aus einem organischen Wachstum um 8% sowie einem 5%-Beitrag der im letzten Jahr akquirierten Dömer-Gruppe zusammen. Die Auftragseingänge hätten sich um knapp 9% auf 63,4 Mio. Euro erhöht, so dass das Book-to-bill-Ratio unverändert über 1 liege und somit weiteres Wachstum in den kommenden Perioden erwarten lasse. Der nur unterproportionale Anstieg des Gewinns je Aktie sei auf die inzwischen höhere Aktienanzahl nach der Kapitalerhöhung Ende 2005 zurückzuführen.

In den Segmenten hätten sich die Aufträge im Maschinenbau um 11,5%, der Umsatz um 14,8% und das EBIT um 35,0% erhöht. In der Kunststofftechnik seien die Erlöse um 5,8% und das EBIT um 10,9% gestiegen. Die Auftragseingänge seien hier in den ersten drei Monaten stichtagsbedingt um 4,1% rückläufig gewesen, wobei das Management erwarte, diesen Rückstand im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres infolge einer Wiederbelebung der Nachfrage aufholen und insgesamt ein Plus gegenüber dem Vorjahr erzielen zu können.


Bereits Mitte Juli habe GESCO eine weitere Akquisition mit der 100%-igen Übernahme der Frank Walz- und Schmiedetechnik GmbH vermelden können. Das Unternehmen sei bereits vor 170 Jahren gegründet worden und betrachte sich heute selber als eine europaweit führende Schmiede für Landtechnik. Frank produziere ein breites Spektrum an Walz- und Schmiedeverschleißteilen vornehmlich für die Landtechnik, Erntetechnik und Landschaftspflege und sei dabei Erstausrüster für Landmaschinenhersteller und Zulieferer mit Ersatzteilen für den Fachhandel. Frank beschäftige etwa 200 Mitarbeiter im In- und Ausland und erwirtschafte bei einer direkten Exportquote von 40% (indirekt: ca. 80%) einen Umsatz von rund 20 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr werde die Neuakquisition mit fünf Monaten in die Ertragsrechnung eingehen.

Angesichts der Übernahme von Frank habe das Management seine Ende Juni publizierte Gesamtjahresguidance umsatzseitig angehoben. Aktuell erwarte GESCO somit Erlöse in Höhe von rund 253 Mio. Euro (zuvor: 245 Mio. Euro). Auf der Ergebnisseite solle sich die Akquisition angabegemäß nur unwesentlich auswirken, so dass die Ergebnisplanung mit 9,8 Mio. Euro bzw. einem Gewinn je Aktie von 3,56 Euro unverändert aufrecht gehalten werde.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe hätten den Kauf von Frank aktuell in ihre Prognoserechnung eingearbeitet und würden sich mit einem leicht über der unternehmenseigenen Planung liegenden Ergebnisschätzung weiterhin wohl fühlen. Für 2006/07 habe sich das Ergebnis je Aktie nur minimal von 3,71 Euro je Aktie auf 3,74 Euro erhöht, wohingegen im kommenden Geschäftsjahr 2007/08 bei zwölfmonatiger Einbeziehung der neuen Gesellschaft nun der Gewinn je Aktie mit 4,10 Euro nach zuvor 3,86 Euro deutlich höher ausfalle.

Die Zahlen zum ersten Quartal sowie der gegebene Ausblick und die weiteren Perspektiven würden unverändert den positiven Blick der Analysten vom Bankhaus Lampe auf die Gesellschaft und ihr Geschäftsmodell untermauern. Auch nach den Kurssteigerungen der letzten Wochen sei die GESCO-Aktie aus fundamentaler Sicht günstig bewertet. Aufgrund der Größe und der vergleichsweise geringen Liquidität an der Börse sei ein Abschlag auf den fairen Wert sicherlich gerechtfertigt.

Unter Berücksichtigung dieser Aspekte halten die Analysten vom Bankhaus Lampe die GESCO-Aktie jedoch immer noch für kaufenswert, zumal ihres Erachtens auch die Dividendenrendite mit über 3% attraktiv ist. Ihr Kursziel würden sie leicht von 43,00 Euro auf 45,00 Euro erhöhen und dabei die angehobene Gewinnprognose für 2007/08 reflektieren. Auf Basis dieses Kursziels würde der Wert mit einem ihres Erachtens immer noch moderaten KGV von 11 bewertet sein. (29.08.2006/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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