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Grammer konservative Depotbeimischung


24.08.2006
Finanzwoche

München (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Finanzwoche" sehen in den Aktien der Grammer AG (ISIN DE0005895403 / WKN 589540) eine konservative Depotbeimischung.

Grammer habe erwartungsgemäß solide Zahlen für das 1. Halbjahr und einen stabilen Ausblick veröffentlicht. Etwas überrascht habe die Ankündigung eines Aktienrückkaufs von bis zu 10% des Grundkapitals. Bisher habe sich das Management nicht dazu geäußert, ob man die zurückgekauften Aktien einziehen wolle. Fest stehe nur, dass sich der Rückkauf wegen der geringen Handelsumsätze in der Aktie über mehrere Monate hinziehen werde.

Man rechne bei der "Finanzwoche" damit, dass die zurückgekauften Aktien strategisch eingesetzt werden sollen: Zum einen wolle man sich vor Übernahmen schützen, denn Grammer sei aktuell günstig bewertet. Zum anderen könnte mittelfristig eine kleinere Akquisition geplant sein.


Würden die Aktien eingezogen, steige ceteris paribus der Gewinn pro Aktie. Werde hingegen akquiriert, käme Fantasie in den Titel. Dass der Aktienrückkauf über Kredite finanziert werden solle, deute darauf hin, dass die Aktien als Akquisitionswährung eingesetzt werden sollen.

Nach der Gewinnwarnung im vergangenen Jahr würden viele Investoren der Aktie immer noch sehr reserviert gegenüber stehen. Aus diesem Grunde sei das Management bemüht, mit konservativen und zutreffenden Prognosen das Vertrauen der Anleger zurück zu gewinnen. Die Zahlung von einem Euro Dividende (Dividendenrendite 5,1%) und das erklärte Ziel einer hohen Ausschüttungsquote seien nur zwei Schritte in diese Richtung.

Produktseitig hätten kleinere Erfolge verzeichnet werden können. Mit General Motors sei in China ein zweiter Kunde für die schon im Passat erfolgreich verbaute Mittelkonsole gefunden worden. Das wecke Hoffnung auf weitere Nachfrage. In diesen Tagen laufe auch eines der wichtigsten Modelle - der BMW X5 - in den USA neu an, bevor er Anfang 2007 auch in Europa ausgeliefert werde. Komplett neue Produkte seien ebenfalls geplant, angeblich werde z.B. an beidseitigen Armlehnen gearbeitet. Schwachstelle bleibe die Sparte Passagiersitze (4% vom Umsatz). Sie solle im Idealfall verkauft werden, allerdings bestehe für die Sparte derzeit nur wenig Kaufinteresse.

Für 2006 werde trotz erhöhter Rohstoffkosten für Schaumstoffe und Stahl eine steigende EBIT-Marge in Aussicht gestellt, die nach 3,8% im Vorjahr ca. 4,5% erreichen dürfte. In Anbetracht des um 20% verbesserten operativen Ergebnisses im 1. Halbjahr erscheine dies durchaus realistisch. Bei in etwa konstanten Umsätzen errechne sich eine attraktive Gewinnbewertung für 2006.

Mit einer PE von 10 und einem Kurs/Cash-Flow bzw. einem EV/EBITDA-Multiple von unter 5 bleibt die Grammer-Aktie für die Experten der "Finanzwoche" als konservative Depotbeimischung kaufenswert. (24.08.2006/ac/a/nw)




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