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REpower bei Rückschlägen Positionen aufbauen 01.08.2006
Nebenwerte Investor
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Wie die Experten von "Nebenwerte Investor" berichten, sollten Anleger Rückschläge von 5-10% bei der REpower-Aktie (ISIN DE0006177033 / WKN 617703) zum Aufbau einer Position nutzen.
REpower glänze durch eine hervorragende Performance in den letzen Monaten. Auch die Korrektur habe den Kursverlauf nur kurz negativ beeinträchtigen können. Der Hersteller und Entwickler von Windanlagen befinde sich wieder eindeutig auf dem Wachstumspfad. Für das laufende Jahr plane das Unternehmen mit Umsätzen von 450 Mio. Euro und einer EBIT Marge von rund 3%. Im Vergleich, 2005 seien nur 335 Mio. Euro durch die Bücher gegangen, bei einem Nettoverlust von 6,7 Mio. Euro.
Der positive News-Flow in den letzten Monaten reiße nicht ab. Regelmäßig würden neue Großaufträge vermeldet und der Markteintritt in den USA stehe 2007 an. Hierfür sei mit General Electric eine Lizenzvereinbarung zur gegenseitigen Nutzung von Patenten geschlossen worden. Da General Electric nicht irgendwer sei, sondern in seinen Tätigkeitsbereichen immer die Nr. 1 sein wolle, komme dies einem Ritterschlag nahe. Weitere Großaufträge aus den Staaten sollten nicht lange auf sich warten lassen, sei doch der eingeschlagene Weg, weg vom Öl hin zu alternativen Energien, langfristig der einzig richtige.
Auch im Vergleich zum Solarstrom würden Experten der Windbranche goldene Zeiten voraussagen. Windenergie sei heute bereits wesentlich effizienter als Solare Energien, die nur durch zusätzlich hohe Förderungen attraktiv würden. Bei allen Vorteilen, sollten aber auch die Nachteile der Windenergie nicht vergessen werden. Wind wehe oder eben nicht. Daher sei Wind zwar eine Alternative, aber kein Substitut für die klassischen Energieformen wie Atom-, Kohle- oder Wasserkraft.
Für 2007 und 2008 würden Analysten steigende EBIT-Margen und Umsätze bei REpower erwarten. So sollten unter dem Strich 2007 rund 3 Euro verdient werden und 2008 5 Euro je Aktie. Das KGV liege damit für das Folgejahr bei nicht billigen 17. Nach der im März vorgenommenen Kapitalerhöhung sei das Unternehmen bilanziell solide aufgestellt. Das Eigenkapital summiere sich auf 100 Mio. Euro bei einer EK-Quote von 42%. Ausreichende Mittel zur Finanzierung weiterer Aufträge stünden dem Unternehmen mit 42 Mio. Euro Bankguthaben zur Verfügung. Billig sei die Aktie nicht. Prognoseerhöhungen seien scheinbar aber aufgrund der hervorragenden Auftragslage in den nächsten Monaten sehr wahrscheinlich.
Anleger sollten Rückschläge von 5 - 10% für den Aufbau einer Position in der REpower-Aktie nutzen und diese per Stopp absichern, so die Experten von "Nebenwerte Investor". Der Trend sei intakt und sollte weitergehen. Das Kursziel liege auf Sicht von 6 Monaten bei 70 Euro. (01.08.2006/ac/a/nw)
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