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LUDWIG BECK Kurspotenzial


30.06.2006
BetaFaktor

Westerburg, 30. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "BetaFaktor" sehen bei der Aktie der LUDWIG BECK AG (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) Kurspotenzial.

LUDWIG BECK sei ein Mode-Einzelhandelsunternehmen und betreibe das bekannte Stammhaus am Rathauseck in München - eine der prominentesten Lagen in Deutschland - sowie insgesamt sieben Filialen im Stadtgebiet München, Landshut und Augsburg. Aber das Stammhaus dominiere die Bilanzzahlen, rund 80% würden darauf entfallen.


2005 habe sich der Turnaround bereits soweit abgezeichnet, dass die Gesellschaft sogar wieder die Zahlung einer Dividende von 10 Cent je Aktie bekannt gegeben habe. Im ersten Quartal hätten sich die Eckdaten erneut verbessert. Zwar habe der Bruttoumsatz nur leicht von 21,86 auf 21,92 Mio. EUR zugelegt. Dafür sei das EBIT auf 0,4 (Vorjahr: 0,0) Mio. EUR gestiegen. Und für das demnächst beendete zweite Quartal rechne das Vorstandsmitglied Dieter Münch damit, dass man auch ein Plus erzielen werde. Der Trend sei so stark, dass Münch sogar einen Ausblick gegeben habe. "Stand heute sollte die nächste Dividende rein operativ sogar höher sein als dieses Jahr."

Langsam werde also klar, warum sich das Nürnberger Modeunternehmen Rudolf Wöhrl AG im Frühjahr massiv bei LUDWIG BECK eingekauft habe (aktueller Anteil 29,81%). Der Kauf des Anteils schüre freilich ein interessantes Gerücht: Denn Branchenbeobachter würden damit rechnen, dass die Wöhrl-Immobilienfirma Tetris auch die bei LUDWIG BECK liegenden 50,1% der Anteile an der Stammhaus-Immobilie ("am Rathauseck") übernehmen wolle. Diese Anteile habe sich der Konzern 2001 gesichert. 49,9% halte die Familie Feldmeier, die bis 1982 auch das Modehaus Beck geführt habe. In einer Fachzeitschrift werde Gerhard Wöhrl zitiert, dass die Immobilien-Transaktion aber bisher "kein Thema" für ihn sei. Münch wolle das Gerücht weder dementieren noch bestätigen. Er lasse allerdings klar durchblicken, dass ein solcher Deal für ihn nicht ungelegen käme. Denn es würde seine Bilanz enorm entlasten.

Bei Kursen um 7 Euro errechne sich ein KGV von 20 für das laufende Jahr. Vorraussetzung hierfür sei, dass die 50-prozentige Gewinnsteigerung erreicht werde. Danach sehe es aber nach Ansicht der Wertpapierexperten momentan aus. Die KUV-Betrachtung sei da schon wesentlich günstiger: An der Börse wiege das Unternehmen gerade mal ein Viertel der Umsätze.

Mittelfristig orientierte Anleger sollten nach Ansicht der "BetaFaktor"-Experten an schwachen Tagen ein paar LUDWIG BECK-Stücke einsammeln. Das Kursziel sehe man bei 10 EUR.




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