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Baader kaufen 17.05.2006
Der Börsendienst
Die Experten von "Der Börsendienst" stufen die Aktie von Baader Wertpapierhandelsbank (ISIN DE0005088108 / WKN 508810) mit "kaufen" ein.
Der Zeitpunkt zum Einstieg bei Baader Wertpapierhandelsbank AG könnte kaum besser sein. Die Experten würden 1.500 Aktien mit Limit 11,00 Euro über Xetra in ihr Musterdepot kaufen. Sie würden das Investment als eher kurzfristig sehen (2 bis 3 Monate). Es gebe einige sehr gute Gründe für den Kauf von Aktien des Brokers.
Erstens erscheine den Experten das Timing nahezu ideal. In den letzten Tagen habe die Aktie fast 15 Prozent verloren, was eine klare Übertreibung der Börse sei. Grund für den Kursverfall der Aktie sei wohl der sehr schwache Gesamtmarkt gewesen. Doch auch in diesem Umfeld verdiene die Baaderbank Geld. Mit einem Marktanteil von ca. 30 Prozent an der Frankfurter Börse und Skontroführung zusätzlich in München, Stuttgart und Berlin sei Baader unangefochten die Nummer eins unter den deutschen Wertpapierhändlern.
Baader verdiene im Skontrogeschäft an der Spanne zwischen An- und Verkaufskursen von Wertpapieren. Somit würden die Münchner auch bei fallenden Börsen gutes Geld verdienen. Entscheidend sei hauptsächlich der Börsenumsatz, also die getätigten Geschäfte in einer Aktie, für die Baader das Skontro führe. Mit einer Beteiligung von 9,99 Prozent an dem indischen Broker Parsoil strebe Baader nun auch ein verstärktes internationales Wachstum an.
Zweitens spreche auch die charttechnische Situation für einen Einstieg bei Baader. Am Montag habe die Baader-Aktie die Widerstandslinie bei 10,00 Euro getestet und etwas höher bei 10,52 Euro geschlossen. Ein klares Zeichen dafür, dass die Marke von 10,00 Euro nicht unterschritten werden sollte.
Drittens würden die fundamentalen Daten für den Kauf sprechen. Für die Experten sei immer noch das wichtigste Kaufkriterium bei einer Aktie. Bereits im letzten Jahr habe die Baaderbank den Gewinn pro Aktie von 0,19 (2004) auf 0,35 Euro (2005) steigern können. Doch Baader habe den Gewinn in 2006 noch weiter gesteigert. Im ersten Quartal 2006 habe es bei Baader so gewaltig gebrummt, dass der Gewinn von 0,4 Mio. Euro auf sage und schreibe 13,3 Mio. Euro habe gesteigert werden können. Von Januar bis März habe Baader mit 18 Mio. Euro Vorsteuergewinn mehr verdient als im gesamten Jahr 2005. Selbst wenn man im Quartalsergebnis einmalige Veräußerungsgewinne durch den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von 5 Mio. Euro herausrechne, würden noch gut 13 Mio. Euro übrig bleiben.
Grund seien die extrem stark gestiegenen Umsätze an der Börse, da Skontroführer wie Baader prächtig verdienen würden. Man gehe von einer ähnlich guten Entwicklung im zweiten Quartal aus. Spätestens mit der Meldung des Halbjahresergebnisses zum 13. Juli sollten sämtliche Analysten ihre derzeit noch viel zu niedrigen Gewinnschätzungen anheben. Davon würde dann Baader unmittelbar profitieren.
Die Experten von "Der Börsendienst" würden mit einem Gewinn von 30 Mio. Euro in diesem Jahr rechnen. Bei knapp 23 Mio. ausstehenden Aktien errechne sich ein Gewinn pro Aktie von 1,30 Euro. Ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von 12 sollte für die Baader-Aktie die absolute Untergrenze darstellen. Somit ergebe sich ein Kursziel von 15,60 Euro (KGV von 12 mal 1,30 Euro Gewinn pro Aktie).
Die Experten von "Der Börsendienst" bewerten die Aktie von Baader Wertpapierhandelsbank mit "kaufen".
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