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GfK kaufen 22.02.2006
Bankhaus Lampe
Christoph Schlienkamp, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die GfK-Aktie (ISIN DE0005875306 / WKN 587530) unverändert mit "kaufen" ein.
Die Gruppe habe gestern Nachmittag überraschend die ersten Eckdaten zur wirtschaftlichen Entwicklung des Konzerns in 2005 veröffentlicht, die über den Erwartungen gelegen hätten.
Nach den vorliegenden vorläufigen Eckzahlen habe die Gesellschaft ihre Umsätze um gut 39% auf 935 Mio. EUR steigern können. Hier hätten die Prognose des Konzerns zuletzt bei einem Umsatz von mehr als 900 Mio. EUR und die Erwartung der Analysten bei 911 Mio. EUR gelegen. Das EBIT nach Beteiligungsergebnis habe sich um gut 41% von 91,1 Mio. EUR im Jahr 2004 auf 128,6 Mio. EUR erhöht. Damit habe die Gruppe ihre eigene Prognose (112,5 Mio. EUR) und die Erwartung der Analysten (118 Mio. EUR) deutlich übertroffen. Die Ergebnisse würden bereits die Integrationskosten für NOP World in Höhe von knapp 16 Mio. EUR berücksichtigen. Nach Angaben der Gesellschaft sei der freundliche Geschäftsgang der Gesellschaft im vierten Quartal 2005 in der Breite zu beobachten gewesen und nicht auf einzelne Aspekte oder Sonderfaktoren zurückzuführen.
Nachsteuerzahlen habe GfK bislang noch nicht genannt. Die Erwartung der Analysten für den Gewinn je Aktie für 2005 erhöhe sich durch das besser als erwartete operative Ergebnis von bislang 1,73 EUR auf 1,94 EUR. Ihre Prognosezahlen für 2006 und 2007 würden die Analysten bis zur Vorlage weiterer Zahlen zunächst unverändert lassen. Weitere Details zum Geschäftsjahr 2005 werde der Konzern am 28. Februar 2006 veröffentlichen.
Bei der Analyse sei zu beachten, dass die Erwartungen der Analysten auf US-GAAP basieren würden. Die Gruppe werde den Jahresabschluss ab 2005 jedoch nach IFRS veröffentlichen. Dabei würden - im Gegensatz zur bisherigen US-GAAP Rechnungslegung - verschiedene Posten aufwandswirksam, die das oben angeführte Ergebnis von 128,6 Mio. EUR wie folgt vermindern würden: Nach IFRS würden immaterielle Vermögensgegenstände im Rahmen der so genannten Purchase Price Allocation anders bewertet, sodass sich Abschreibungen in Höhe von 16,8 Mio. EUR ergeben würden. In der IFRS-Welt bestehe die Pflicht, Aufwendungen für Mitarbeiteroptionen ergebniswirksam zu verbuchen. Für den Jahresabschluss 2005 ergebe sich daraus ein Aufwand in Höhe von 2,3 Mio. EUR. Währungsdifferenzen aus Fremdwährungsverbindlichkeiten würden nicht berücksichtigt.
Hieraus ergebe sich ein Aufwand in Höhe von 5,5 Mio. EUR. Das EBIT einschließlich Beteiligungsergebnis nach IFRS belaufe sich entsprechend auf rund 104 Mio. EUR. Die hierzu vergleichbare Zahl für 2004 liege nach Angaben der Gesellschaft bislang noch nicht vor.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe erhöhen ihr Kursziel von 40,00 EUR auf 42,00 EUR und bekräftigen ihre "kaufen"-Anlageempfehlung für die Aktie von GfK.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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