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Deutsche Beteiligungs AG kaufen


02.02.2006
Aktienservice Research

Dem langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "Aktienservice Research" die Aktien der Deutschen Beteiligungs AG (ISIN DE0005508105 / WKN 550810) zum Kauf.

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) habe ihr Geschäftsjahr 2004/05 (bis Ende September) mit dem besten Ergebnis ihrer Unternehmensgeschichte beendet. Die Aktionäre dürften sich nun über eine deutlich höhere Dividende freuen. Neben einer Ausschüttung auf Vorjahresniveau von 0,33 Euro je Aktie solle die Dividende um einen Bonus von 0,33 Euro verdoppelt werden. Als Grund habe der Vorstand die guten Ergebnisse genannt. So sei der Überschuss im Geschäftsjahr 2004/05 deutlich von 10 Millionen Euro in der Vorperiode auf 41,3 Millionen Euro geklettert. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern habe bei 18,1 Prozent gelegen. Gleichzeitig habe sich der Net Asset Value je Aktie im Laufe des Geschäftsjahres um 2,10 auf 14,64 Euro erhöht.


Die glänzenden Ergebnisse im vergangenen Jahr seien vor allem auf die gute Wertentwicklung im Bereich von Management-Buy-outs in Deutschland zurückzuführen. In dem mittlerweile größten Geschäftsfeld unterstütze die DBAG Manager, Vorstände oder andere angestellte Führungskräfte beim Kauf der von ihnen geleiteten Unternehmen. In diesem Bereich sehe der Konzern weiteres Potenzial. So sollten künftig mindestens 80 Prozent der im deutschsprachigen Raum investierten Mittel in solche Mehrheitsbeteiligungen fließen. Kein Wunder, seien in diesem Segment bislang doch die besten Investitionserfolge erzielt worden. Zudem sei der heimische Markt zum mit Abstand größten Segment des Private Equity-Marktes geworden. Die Gesellschaft wolle daher nach Aussagen des Vorstands künftig nicht mehr in Wachstumsfinanzierungen investieren und keine Investitionszusagen für ausländische Buy-out-Fonds mehr geben.

Neben den guten Ergebnissen 2004/05 habe sich der Vorstand mit dem Start ins laufende Geschäftsjahr sehr zufrieden gezeigt. So sei Ende Dezember die Beteiligung an der Otto Sauer Achsenfabrik GmbH erfolgreich veräußert worden. Jüngst sei zudem der neue Private Equity-Fonds DBAG Fund V deutlich überzeichnet geschlossen worden. Insgesamt 26 Investoren hätten zugesagt, in den kommenden Jahren 434 Millionen Euro für Private Equity-Investitionen bereitzustellen. Das zugesagte Volumen übertreffe das des Vorgängerfonds um rund 90 Prozent. Zudem würden sich die Unternehmen im Portfolio laut Firmenlenker von Hodenberg gut entwickeln. Er sei daher zuversichtlich, auch im neuen Geschäftsjahr wiederum eine erfreuliche Steigerung des Net Asset Value je Aktie ausweisen zu können. Darüber hinaus wolle er weitere Werte schaffen und den Net Asset Value auf lange Sicht im Durchschnitt um einen Satz steigern, der die Kosten des Eigenkapitals übertreffe.

Zahlen und Ausblick seien gut angekommen, und die Investoren hätten dies mit weiter anziehenden Aktienkursen honoriert. Und das Kurspotenzial sei noch nicht ausgereizt. Die Bewertung sei immer noch günstig, zudem schütte das Unternehmen eine ordentliche Dividende aus. Ferner biete der Markt sehr gute Chancen bei vergleichsweise geringen Risiken. Der DBAG sollte es angesichts ihrer hohen Kompetenz ferner gelingen, das Portfolio weiter durch interessante und gute Firmen zu ergänzen. Langfristig würden die Zeichen daher weiter auf kontinuierlichem nachhaltigem Wachstum stehen. Neben den fundamentalen, guten Aussichten biete die Charttechnik weiteren Spielraum. So habe der Kurs in den vergangenen Tagen seine obere Begrenzung des leicht ansteigenden Aufwärtstrendkanals der vergangenen Monate durchbrochen - ein Indiz für eine sich nun beschleunigende Marschrichtung gen Norden.

Vor diesem Hintergrund raten die Analysten von "Aktienservice Research" zu einem langfristigen Engagement in die Aktien der DBAG. Der Stoppkurs sollte bei 15 Euro platziert werden.




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