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Pixelpark kaufenswert


01.02.2006
TradeCentre.de

Die Experten von "TradeCentre.de" halten die Aktie von Pixelpark (ISIN DE0001262251 / WKN 126225) für kaufenswert.

Allein im vergangenen Geschäftsjahr habe sich Pixelpark mehrheitlich oder vollständig fünf Firmen und Unternehmensteile aus den Bereichen Internet/Multimedia, IT-Beratung und -Integration unter den Nagel gerissen. Die Akquisitionsstrategie werde im neuen Jahr munter fortgesetzt. Die Berliner würden die Kommunikationsagentur Schindler, Parent & Cie. mehrheitlich übernehmen wollen.

Wie Vorstandschef Michael Riese im Hintergrundgespräch ergänze, werde der Deal voraussichtlich aus Cash und Aktien finanziert. Über die Höhe des maximalen Kaufpreises habe Riese keine Angaben machen wollen. Das Objekt der Begierde habe in 2005 einen Umsatz von acht Mio. Euro erzielt und daraus einen Profit von rund einer Mio. Euro gezogen. Man gehe davon aus, dass die Parteien sich in Kürze handelseinig würden und die Übernahme zeitnah abgeschlossen werde. Bereits in früheren Gesprächen habe Riese betont, dass er sich das Ziel gesetzt habe, die Marktführerschaft im Bereich Multi-Media zu übernehmen. Bislang belege die Firma die Position 3. In diesem Jahr dürfte Riese den Wettbewerber Sapient in dem Bereich "New Media" aus den USA locker vom zweiten Platz stoßen.

Die Amerikaner hätten in der vergleichbaren Sparte einen Umsatz von circa 25 Mio. Euro erzielt. Ausgehend vom Jahr 2004, Pixelpark habe damals mehr als 18 Mio. Euro umgesetzt, wolle Riese die Einnahmen in 2006 mindestens verdoppeln. Er mache somit über 36 Mio. Euro Umsatz. Diese Umsatzzahl dürfte der Konzern wohl allein aufgrund der Konsolidierung der Zukäufe erzielen. Man erwarte sodann für dieses Jahr einen Umsatz von über 40 Mio. Euro. Laut Riese solle das Jahr mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Ziel sei mittelfristig mit einer Umsatzrendite von zehn Prozent zu wirtschaften. "Da wir eine aggressive Akquisitionsstrategie fahren, wäre ich mit einer Umsatzrendite von acht Prozent zufrieden", so der Firmenchef.


Riese sei sicher, dass der Konsolidierungsprozess innerhalb der Branche sich weiter fortsetzen werde. "Unter den Top 10 der Agenturen wird es noch viel Bewegung geben". Einen großen Satz nach vorne werde übrigens Elephant Seven machen. Die kleine Agentur wolle nämlich die einstige Mutter, die Werbeagentur Springer & Jacoby, übernehmen. Der Deal stehe unter einem Guten Stern und dürfte klappen. Um einen richtig großen Player in der Branche zu produzieren, sollten sich Pixelpark-Chef Riese und Elephant Seven-Chef Horst Wagner an einen Tisch setzen. Die beiden Gesellschaften würden bestens zusammen passen.

Nach den Informationen der Experten hätten sich die beiden Manager bereits im vergangenen Jahr an einen Tisch gesetzt und entsprechende Gespräche geführt. Sie seien allerdings erfolglos verlaufen. Man empfehle nunmehr einen zweiten Versuch. Gelinge die Springer & Jacoby Übernahme, käme Pixelpark und Elephant Seven gemeinsam auf einen Umsatz von geschätzten 100 Mio. Euro.

T-Systems mit einem Umsatzvolumen von circa 45 Mio. Euro wäre dann locker vom Thron entfernt. An der Börse wäre das Unternehmen ein sehr ernstzunehmender Player. Und aufgrund der Größe für Fonds ein gefundenes Fressen. Riese habe die Anregung der Experten nicht kommentieren wollen. Er halte diese Überlegung aber "für sehr interessant". Zwei Gemeinsamkeiten hätten die Gesellschaften bereits: Wagner und Riese würden meistens in ihren Büros in Hamburg sitzen, obwohl Pixelpark den Hauptsitz in Berlin habe und Elephant Seven in München. Zweitens: Hedge-Fonds Manager Florian Homm halte an Elephant Seven aktuell mehr als 20 Prozent und bei Pixelpark aktuell fast 10% der Anteile.

Die momentan rund 22 Millionen Aktien der Pixelpark AG würden einen Börsenwert von lediglich 35 Mio. Euro repräsentieren. Das sei nicht einmal der einfache Jahresumsatz für 2006.

Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Pixelpark kaufenswert.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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