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Concord Effekten günstig zu haben


27.12.2005
TradeCentre.de

Nach Ansicht der Experten von "TradeCenter.de" ist die Aktie von Concord Effekten (ISIN DE0005410203 / WKN 541020) günstig zu haben.

Die Concord Effekten AG habe jungst durch eine Kapitalerhöhung zu 2,05 Euro rund sechs Millionen Euro eingesammelt und auch einen neuen Großaktionär gewonnen. Dieser neue Großaktionär sei die Absolute Capital Management (ACM). Hinter dieser Gesellschaft stecke Hedgefonds-Manager Florian Homm. Das wisse die Börse eigentlich schon seit dem Eigenkapitalforum in Frankfurt.

Die rund 8,7 Millionen Aktien von Concord würden einen Börsenwert von 22 Millionen Euro repräsentieren. Das entspreche in etwa dem Barwert der Verlustvorträge, die sich im mittleren zweistelligen Millionenbereich bewegen würden. Ein Damoklesschwert kreise jedoch noch über Concord. In Concreto handle es sich um eine Steuernachzahlung in Höhe von satten 8 Millionen Euro, die bis dato offen seien. Das Management warte schon seit Monaten auf eine finale Entscheidung. Der Fall liege beim Bundesfinanzministerium in Berlin, der letzten Instanz in der Sache.


Nachdem allerdings schon mehrere Instanzen den Fall positiv entschieden hätten, stünden die Chancen für das Haus aus der Sache mit einem blauen Auge davonzukommen gar nicht schlecht. Im schlimmsten Fall müsse Concord das Geld jedoch an den Staat abdrücken. Vor ein paar Monaten hätte die Bezahlung noch das aus für die Firma bedeutet. Nach der Kapitalmaßnahme sei eine Insolvenz vom Tisch. Concord sei in der Lage das Geld abzustottern. Die Barreseren würden nämlich derzeit um einiges über dem Betrag aus der Steuergeschichte liegen. Concord sollte entgegen der Erwartungen die Zahlung lockermachen müssen.

Die Aktie sei äußerst günstig zu haben. Das KGV für 2006 liege nur bei sieben. Sollte die Aktie nicht in Fahrt kommen, würden die Experten von "TradeCenter.de" Concord auch für einen klassischen Übernahmekandidaten halten. Wie man bereits bei Comtrade, Borussia Dortmund, Highlight, Teleplan, Mologen und Balda gesehen habe, verstehe es Homm, sein Engagement durch organschaftliche Veränderungen und Performance sowie hinsichtlich der Kosten, Druck auf das Management auszuüben und somit Werte zu steigern, respektive zu stabilisieren. Bei schlechter Performance könnten sich die Experten beispielsweise die VEM Aktienbank aus München auch als Übernehmer vorstellen. Die Standort- und Kostensynergien wären hier unumstritten. Die Beziehungen zu VEM sollten exzellent sein.

Weihnachten und Ostern würde bei der Concord Effekten auf einen Tag zusammentreffen, wenn allerdings folgender Fall eintrete: Die Absolute Capital Management (ACM) und assoziierte Unternehmen würden ca. 1,5 Milliarden Euro verwalten und am Markt als einer der wichtigsten Player im Mid- und Smallcap Segment gelten.

Wie die Experten von "TradeCenter.de" aus der Vergangenheit wissen würden, habe ACM bereits Handelsbeziehungen zu Concord Effekten auf der Seite des Brokerage. Sollte sich eine beidseitige, konstruktive Beziehung zwischen Großaktionär und Unternehmen entwickeln, könnte dies bei Concord zu dramatisch erhöhten Brokerage-Einnahmen führen. Auf der IPO-Seite gehöre ACM zu den wichtigsten Investoren am deutschen Kapitalmarkt mit einem geschätzten, jährlichen Handelsvolumen von über sieben Milliarden Euro.

Die Aktie von Concord Effekten ist günstig zu haben, so die Experten von "TradeCenter.de".




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