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edel music kaufen 14.12.2005
Der Börsendienst
Die Experten von "Der Börsendienst" stufen die Aktie von edel music (ISIN DE0005649503 / WKN 564950) mit "kaufen" ein.
Mit der Vorlage der vorläufigen Geschäftszahlen für 2005 habe edel music für Furore bei den Investoren gesorgt. Der Umsatz sei um 10% auf 153,4 Mio. Euro geklettert, was ein Zeichen für gutes Wachstum sei. Wesentlich interessanter sei jedoch die Gewinnsituation: Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe mit 11,3 Mio. Euro um 151% über dem Vorjahreswert gelegen. Dies zeige eindrucksvoll, dass das Unternehmen jetzt weiter profitabel wachsen sollte. Nachdem in den Jahren 2002 und 2003 beim führenden unabhängigen Musikunternehmen in Europa noch Verluste angefallen seien, bringe die Neuausrichtung zusehends höhere Gewinne.
Als unabhängiger Full-Service-Anbieter im Musikbereich sei edel music jetzt sehr gut positioniert. edel music biete seinen Kunden die komplette Dienstleistungskette an: Von der Replikation (zur Vervielfältigung von CDs und DVDs unterhalte edel music ein eigenes modernes Presswerk) über den Vertrieb der CDs/DVDs bis zur Rechteauswertung sei edel music ein beliebter Outsouring-Partner bei seinen Kunden, die durch die Services von edel music sogar noch Geld sparen würden.
edel music vermarkte aber auch eigene Künstler wie z.B. Chris Rea, Toni Braxton und Kool&The Gang. Die anhaltende Krise am Musikmarkt mache edel music kaum zu schaffen, da das Künstlerportfolio eher auf gewachsene und gesetzte Fangruppen zurückgreife. Und diese würden wesentlich weniger illegale CDs brennen als Fans von jungen Pop-Gruppen.
Der Konzern unterhalte Partnerschaften mit den wichtigsten Mobilfunkbetreibern wie Vodafone oder T-Mobile und habe mit den ganz großen Betreibern von Music-Download-Plattformen wie Apple, AOL, Jamba, T-Online und Phoneline Verträge abschließen können. Und es stehe außer Frage, dass das Internet eine immer wichtigere Rolle im Musikbereich spielen werde. Denn nichts ist einfacher, als sich Lieder aus dem Internet herunterzuladen, seine eigene CD zusammenzustellen und diese dann zu brennen. Vor allem sei dies auch wesentlich billiger als eine fertige CD im Laden zu kaufen. Und man kaufe auch wirklich nur Lieder, die einem gefallen würden und müsse nicht eine komplette CD mit zig Liedern kaufen, von denen man einen Teil nicht hören möge.
Ein riesiger Wachstumsmarkt sei alles ums Thema Klingeltöne für Handys. Erst seit wenigen Monaten würden sich Mobiltelefone verbreiten, die so genannte Realtöne wiedergeben könnten. Das stumpfsinnige Piepen beim Anruf gehöre bald der Vergangenheit an und werde durch richtigen Sound ersetzt. edel music verdiene mit diesen Realtönen Geld. Dass der Erfolg dieser neuen Klingeltöne unvermeidlich sei, zeige Asien. Dort seien die entsprechenden Handys bereits weit verbreitet und komplette Lieder hätten sich als Klingeltöne durchgesetzt.
Ein weiterer Wachstumsmarkt werde von edel music bedient: Hörbücher. Hier habe edel music seine Stellung weiter ausbauen können, indem mit der Nummer 2, Random House, dieses Segments neu als Partner habe gewonnen werden können.
Alles in allem eine tolle Story. Die Experten würden planen, bei edel music langfristig dabei zu bleiben und würden in den nächsten Wochen mit positiven Neuigkeiten bei den Hamburgern rechnen. Es sei außerordentlich erfreulich, dass die Aktie positiv auf die laufende Roadshow reagiere. Denn eigentlich seien Mitte Dezember die Bücher bei Fonds geschlossen, das heiße, dass keine neue Investements mehr eingegangen würden. Somit würden die Experten vor allem im Januar mit weiteren Käufen von Institutionellen Investoren rechnen. Auch solle im Januar eine erste große Analystenstudie zu edel music veröffentlicht werden.
Die Experten von "Der Börsendienst" raten zum Kauf der edel music-Aktie und sehen das Kursziel auf Sicht von drei Monaten bei 5,25 Euro. Eingegangene Positionen sollten bei 3,00 Euro abgesichert werden.
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