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PrimaCom halten 15.11.2005
Small Cap Scout
Die Experten von "Small Cap Scout" empfehlen die Aktie von PrimaCom (ISIN DE0006259104 / WKN 625910) zu halten.
Verunsichert worden seien viele Investoren von der Nachricht, dass der Vorstandsvorsitzende (VV) und Hauptaktionär W. Preuß ca. 335.000 Aktien veräußert habe. Die Hälfte davon habe er vorher von seiner Frau erworben. Man gehe von einem steuerlich motivierten Verkauf aus. Fakt sei, dass er immer noch weit über 2,5 Mio. Aktien halte und damit weiterhin der wichtigste Aktionär sei.
Die Experten von "Small Cap Scout" raten, zu bedenken, dass ein Verkauf in dieser Phase des Unternehmens mit Sicherheit den Staatsanwalt auf den Plan rufe, falls das Unternehmen in die Krise gerate. Sie würden daher umso mehr davon ausgehen, dass die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen planmäßig verlaufe. Wer aber auf der absolut sicheren Seite sein wolle, verhalte sich wie Preuß und stelle einen Teil seiner Position glatt oder ziehe, wie von den Experten von "Small Cap Scout" empfohlen, den Stopp-Kurs nach.
Mit der Unternehmensnachricht von 06. Oktober sei genau das eingetreten, welches die Experten von "Small Cap Scout" schon in der Vergangenheit als mögliches Szenario erläutert hätten. Die holländische Tochtergesellschaft habe für 515 Mio. Euro verkauft werden können. Die Experten würden sich die Frage stellen, was das genau im Rahmen ihrer bilanziellen Analyse bedeute.
Die holländische Tochtergesellschaft Multikabel sei für 515 Mio. Euro verkauft worden. Mit dem Verkauf der Tochtergesellschaft werde das Darlehen, welches bilanziell bei 425 Mio. Euro sei, für 375 Mio. Euro abgelöst. Durch die Ablösung des Darlehens entstehe ein außerordentlicher Gewinn in Höhe von 50 Mio. Euro, da etwas für 375 Mio. abgelöst werde, was mit 425 Mio. Euro bilanziert werde. Weiter 140 Mio. Euro könnten somit aus dem Verkauf zur Schuldentilgung verwendet werden.
Bewertungstechnisch sehe es nun wie folgt aus. Die Verschuldung werde sich um ca. 515 Mio. Euro verringern. Das EBITDA der PrimaCom ohne Multikabel belaufe sich dann zukünftig auf ca. 75 Mio. Euro. Nehme man die verkaufte Gesellschaft als Bewertungsgrundlage, ergebe sich ein Wert des operativen Geschäftes von ca. 900 Mio. Euro, was einem EBITDA Multiple von 12 entspreche. Abzüglich der dann noch vorhandenen Schulden in Höhe von ca. 500 Mio. ergebe sich dann ein Wert des Eigenkapitals nach der DCF-Methode in Höhe von ca. 400 Mio. Euro. Bei momentan 20 Mio. ausgegebenen Aktien entspreche das einem fairen Wert pro Aktie in Höhe von 20 Euro. Dieser Bewertungsansatz unterstelle keine Wachstumsannahmen.
Nach Umsetzung des Verkaufs der Tochtergesellschaft sowie der anschließenden Schuldenablösung würden die Experten von "Small Cap Scout" Kurse von 12,00 Euro auf Sicht von 12 Monaten sehen. Vorsichtige Investoren würden es wie der Vorstandsvorsitzende halten und ihr Investment mit rund 10% Gewinn bei einem Stopp-Kurs von 5,50 Euro absichern.
Die Experten von "Small Cap Scout" empfehlen die Aktie von PrimaCom zu halten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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