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Villeroy & Boch übergewichten


21.05.2001
Independent Research

Die Analysten von Independent Research stufen die Aktien der im SDAX notierten Villeroy & Boch AG (WKN 765723, VZ) weiterhin auf „übergewichten“ ein.

Die Villeroy & Boch AG gliedere sich in die Unternehmensbereiche Fliesen (32% Umsatzanteil), Bad und Küche (31% Umsatzanteil) sowie Tischkultur (32% Umsatzanteil) und den im Aufbau befindlichen Bereich Wellness, der Kunststoffbadewannen, Whirlpools, Duschabtrennungen und Duschsysteme anbieten solle.


Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001 sei der Umsatz um 13% auf 245,3 (216,7) Mio. Euro gesteigert worden. Ohne die Gustavsburg-Akquisition wäre der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahresquartales. Die größten Umsatzsteigerungen kämen erneut von den Bereichen Wellness und "Bad und Küche". Das EBIT erhöhe sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 8% auf 11,5 Mio. Euro. Das Vorsteuerergebnis erhöhe sich um 5,2% auf 10,1 Mio. Euro und der Periodenüberschuss um 7,8% auf 6,9 (6,4) Mio. Euro. Der Periodenüberschuss sei durch gestiegene Marketingaufwendungen und eine erweiterte Vertriebsstruktur belastet worden. Villeroy & Boch gehe für das Gesamtjahr von keiner Verbesserung der Rahmenbedingungen im Konsum- und Baubereich aus. Der Umsatz solle dennoch auf über eine Milliarde Euro ansteigen und auch operativ werde eine leichte Steigerung erwartet. Im laufenden Geschäftsjahr rechne man mit einer Steuerquote von 31% und 2002 mit 28%.

Villeroy & Boch verfolge aus Sicht von Independent Research eine überzeugende Unternehmensstrategie. Der Bereich Wellness solle sukzessive ausgebaut werden und stelle somit einen gewissen Ausgleich für den konjunkturabhängigen und verhältnismäßig margenschwachen Bereich Fliesen dar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe der Konzernumsatz zwar etwas unter den Erwartungen gelegen, allerdings sei es dem Unternehmen gelungen, profitabel zu wachsen.

Man werte es zudem positiv, dass es dem Unternehmen zu gelingen scheine, sich in den USA ein Markenimage im Tischkulturbereich zu schaffen. Durch die geplante Übernahme des Kunststoffbereiches der Firma Düker stärke Villeroy & Boch seine Position im Wellness Bereich. Auch im ersten Quartal 2001 habe das Unternehmen sein Wachstum fortsetzen können.

Auf dem aktuellen Kursniveau mit einem KGV von rund 12 auf Basis der Schätzungen für 2001 halten die Experten von Independent Research das Unternehmen Villeroy & Boch für attraktiv bewertet und bestätigen daher ihr Votum “übergewichten”.




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