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DBV Winterthur reduzieren


07.05.2001
Bank Julius Bär

Die Analysten von Julius Bär empfehlen, Aktienbestände der deutschen Versicherungsholding DBV-Winterthur (WKN 841690) zu reduzieren.

Im Geschäftsjahr 2000 sei der Gewinn vor Steuern um 17,1% und der Nettogewinn um 19,5% zurückgegangen. Wesentlich sei die Bildung einer Steuerreserve von 26,6 Milliarden Euro im Zusammenhang mit Investitionen in Irland gewesen. Versteckte Rücklagen seien von 2,65 Milliarden Euro auf 1,89 Milliarden Euro zurückgegangen.


Das gesamte Prämienwachstum sei mit 16% im Vergleich zum Gesamtmarkt unterdurchschnittlich gewesen. Durch den Verlust der Commerzbank als Vertriebspartner seien die Lebensversicherungsprämien um 1,1% geschrumpft, Krankenversicherungsprämien seien um 2,9% gewachsen, ebenfalls unter dem Branchenschnitt. Schadenversicherungsprämien seien um 3,7% gestiegen. Dies sei zwar doppelt so viel als der Branchenschnitt, aber dafür sei ein hoher Preis bezahlt worden, Nettoforderungen betrügen nämlich jetzt 75,5% vom Prämieneinkommen statt bisher 67,1%.

Die strategische Stellung von DBV sei schwierig, da das Unternehmen zu klein für bestimmte Einsparungen auf Grund der Größe sei, aber zu groß für eine Nischenstrategie. 50 Mio. Euro seien in den nächsten 5 Jahren für Internetinvestitionen erforderlich und die Produktpalette müsse bereinigt werden. DBV müsse schneller wachsen und wolle dies durch Verbesserung der Kundenbeziehungen erreichen, ebenso wie durch die Gewinnung neuer Kunden und den Verkauf von Produkten anderer Sparten an bestehende Kunden.

Die Börsenbewertung von DBV scheine bescheiden, trotzdem haben die Analysten von Julius Bär ihre Bewertung von halten auf reduzieren zurückgenommen, da die Liquidität gering sei und nur wenige Aktien frei gehandelt würden, was mehr zähle als Bewertungsüberlegungen. Die Analysten könnten sich vorstellen, dass es für Minderheitsbeteiligungen im nächsten Jahr (nach Inkrafttreten des neuen, deutschen Übernahmegesetzes) ein Übernahmeangebot geben könnte. Dies bedeute aber derzeit, dass die Mehrheitsbeteiligten nicht an einer positiven Kursentwicklung interessiert seien.




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