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S.A.G. Solarstr. Kapitalerhöhung


23.04.2001
Öko Invest

Den Wertpapierexperten von „Öko Invest“ zufolge gab die S.A.G. Solarstrom AG (WKN 702100) in der vergangenen Woche Details zur nächsten Kapitalerhöhung bekannt.

Altaktionäre könnten vom 2.-16. Mai 2001 ihr Bezugsrecht ausüben und für je 2 alte 3 junge Aktien zum Preis von jeweils 7,60 Euro beziehen. Danach könnten auch andere Zeichner Aktien der S.A.G. zum Preis von 8,05 Euro erwerben, wobei „Schnellzeichner“ bis 31. Mai 2001 auch nur 7,60 Euro zahlen müssten.

Das Grundkapital solle insgesamt von derzeit 18,06 Mio. Euro (7.053.750 Aktien) um bis zu 27,09 Mio. Euro auf bis zu 45,14 Mio. Euro erhöht werden. Die frischen Mittel würden unter anderem für Investitionen in neue Technologien sowie die weitere Expansion ins Ausland benötigt (ggf. Übernahmen).


Das Unternehmen wolle im nächsten Jahr (1.5.2001 bis 30.04.02) erstmals schwarze Zahlen schreiben. Man rechne auch in Zukunft mit mehrstelligen Wachstumsraten, solange der Solarboom anhalte. Derzeit liege man mit einem Umsatz von DM 3,8 Mio. in den ersten 9 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 12% über Plan. Die insgesamt 45 seit 1998 von der S.A.G. errichteten Solarkraftwerke in Deutschland, Schweiz und Österreich hätten eine Gesamtleistung von rund 3MW und würden rund 3 Mio. Kilowattstunden pro Jahr liefern. Aktuell kämen pro Monate neue SAG-Solarkraftwerke mit rund 0,3 MW Leistung hinzu.

Im Februar 2001 habe der Konzern die Schweizer AS Engineering AG (ASE) in Bern übernommen, die bei der Installation von Solaranlagen in der Schweiz über einen Marktanteil von fast 20% verfüge. In 2000 sei mit 6 Mitarbeitern bei rund DM 4,1 Mio. Umsatz ein Gewinn von rund DM 0,4 Mio. erzielt worden.

Mit der ASE sei die S.A.G. nun auch in der Schweiz zum Komplettanbieter geworden, der auch Kleinanlagen montiere. Man biete in Deutschland mit dem kürzlich gestarteten Programm „Solarprivat“ auch ein Finanzierungsmodell mit nur 1,9% Verzinsung für die ersten 100 Anlagen und versuche, über den Panda-Versand weitere ökobewusste Haushalte direkt zu erreichen.

Den Analysten zufolge sei das Volumen der jetzigen Kapitalerhöhung verhältnismäßig groß, doch insbesondere in der Region Freiburg dürfte es viele alte und neue Aktionäre geben, die die jungen Papiere zeichnen würden. Mit dem Zufluss aus der Kapitalerhöhung erhöhe sich auch der Substanzwert der alten Aktien, die zu weit geringeren Preisen ausgegeben worden seien. In Kennzahlen wie KGV oder KUV ausgedrückt, könne der Titel mit anderen Solartiteln noch nicht mithalten, jedoch durch die Erweiterung der Geschäftsfelder sei man nicht mehr allein von den Stromerlösen abhängig.




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