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Kursabschläge wahrscheinlich


09.10.2000
Instock

Traditionell wird der Oktoberbeginn dazu genutzt, eine Neunmonatsbilanz der bisherigen Börsenentwicklung zu ziehen, allerdings fällt diese bislang wenig befriedigend aus, berichten die Analysten vom Börsenbrief „Instock“.

Der Deutsche Aktienindex Dax notiere 2 % unter den Schlussständen des Vorjahres, der Dow Jones Index mit einem Abschlag von 7 % und der Nikkei Index mit einem Minus von 16 %.


Auch in der kommenden Woche seien Kursabschläge wahrscheinlich-von einer Hausse, wie sie im Oktober des vergangenen Jahres eingeleitet worden sei, sei der Dax noch weit entfernt. Die Ausgangssituation sei aus fundamentalen und technischen Überlegungen heute eine andere als im vergangenen Jahr. War beispielsweise die Liquiditätsausstattung damals wegen weltweit niedriger Zinsen ausgesprochen üppig gewesen, würden nun höhere Zinsen einem reibungslosen Liquiditätsfluss entgegen stehen.

Technisch orientierte Analysten würden dem deutschen Markt bestenfalls einen Spielraum bis zur Marke von 6.939 Punkten zubilligen. Dann dürfte das Börsenbarometer Dax wieder in Richtung 6.750 oder schlimmstenfalls sogar bis in den Bereich von 6.400 Zählern drehen. Von der weiteren Entwicklung in den USA hänge viel ab. Spätestens im November beginne die Phase, in der US-Anleger wie immer vor Jahresende aus steuerlichen Gründen Aktien verkaufen würden, und so gehe Philip Roth, Leiter der technischen Analyse bei Morgan Stanley in New York, sogar davon aus, dass sich der Abschwung im Frühjahr stark beschleunigen werde. Sollte der Dow Jones die Marke bei 10.400 Punkten nicht verteidigen können, sehe Roth ihn bis auf 9.500 Zähler und die Technologiebörse Nasdaq sogar bis auf 2.500 Punkte fallen.

Von der Terminseite sei in der kommenden Woche wenig zu erwarten. Die US-Im- und Exportpreise für September, die US-Erzeugerpreise (September) sowie die Konjunkturdaten würden auf der Tagesordnung stehen. Von den Unternehmensterminen dürfte die RWE-Bilanzpressekonferenz am Dienstag am interessantesten werden. RWE lege den letzten Konzernabschluss vor, bevor sie mit der VEW zur neuen RWE fusioniert.




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