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Nikkei konnte aus Abwärtsbewegung ausbrechen


20.12.2012
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Nikkei-Index (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) konnte aus einer Abwärtsbewegung ausbrechen, die im Frühjahr 2010 ihren Anfang genommen hatte, so die Analysten der WGZ BANK.

Zudem lasse sich ein (kleines) Gap im Chart erkennen. Vermutlich stelle diese Lücke ein sog. "Run-away-Gap" dar, das meist in der Mitte der Gesamtbewegung auftauche. Unter dieser Prämisse lasse sich ein Ziel von etwa 11.350 Punkten berechnen. Gleichzeitig rangiere an dieser Marke das Hoch vom April 2010, das dort einen Widerstand markiere. Mit Blick auf die kommenden Monate sei das Potenzial also auf etwa 13% beschränkt, nach einem dann anstehenden Rücksetzer (eventuell wieder auf die ehemalige, obere Trendkanallinie?) stünden die Chancen auf weitere Gewinne jedoch gut: In der Regel "hole" der Kurs "Kraft" in derartigen seit- bis leicht abwärts gerichteten Trendphasen. Die dann entstehende Dynamik reiche meist für nachhaltige und langfristige Gewinne.


Analog dazu besitze der Hang Seng-Index (ISIN HK0000004322 / WKN 145733) mit Blick auf die kommenden Wochen ebenfalls noch etwas Potenzial bis knapp 24.000 Punkte, anschließend aber stünden auch hier massive Widerstände an. Das Bild lasse nach einem dann anstehenden Rücksetzer ebenfalls einen weiteren Anstieg im Frühjahr zu, der das chinesische Börsenbarometer bis zum übernächsten Jahr bis etwa 30.000 antreiben könne.

Einzig die Struktur des Dow Jones-Index (ISIN US2605661048 / WKN 969420) möge in diesem Zusammenhang nicht gefallen, denn der amerikanische Index könne keine deutliche Dynamik entwickeln. Während die hier angesprochenen Indices ihre Hochpunkte des letzten Hebst hätten überwinden können, rangiere das amerikanische Aktienbarometer noch darunter. Ein Anstieg des DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) ohne Unterstützung des Dow Jones-Indexes sei sicherlich grundsätzlich möglich, sofern der amerikanische Index zumindest seitwärts tendiere. Bei markanten Verlusten werde sich der DAX aber wahrscheinlich nicht lösen können.

Helfend werde hier vielleicht der EUR/USD-Kurs eingreifen, denn ein nachgebender Greenback sei in den letzten Monaten ein Garant für anziehende US-Aktien gewesen. Aktuell habe der Euro zwar mit einem Bündel von Widerständen zu kämpfen, die in einem Bereich von 1,3300 USD bis 1,3500 USD rangieren würden, grundsätzlich würden die Anzeichen aber auf einen Start eines langfristigen Aufwärtstrends deuten. Kurse von knapp 1,5000 USD zum Ende 2013 würden die Analysten nicht überraschen. (20.12.2012/ac/a/m)




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