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ATX erreicht weiteren Jahreshöchststand


14.12.2012
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - Das internationale Umfeld stimmt weiterhin, der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) kann in den letzten fünf Handelstagen 1,3% zulegen und erreicht damit einen weiteren Jahreshöchststand, berichten die Analysten von Erste Group Research.

Rein technisch gesehen befinde sich der ATX nach wie vor im überkauften Bereich, der starke Trend spreche jedoch für weitere Kursgewinne in den letzten beiden Wochen des Jahres. Der Newsflow sei in dieser Woche äußerst dünn gewesen. Wochengewinner mit einem Plus von 6% sei die Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) gewesen, deren möglicher Ausstieg aus der geplanten Übernahme der Orange-Billigmarke Yesss! in dieser Woche im Vordergrund gestanden habe. Die RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) habe es auf ein Wochenplus von 5,8% gebracht, die Kursperformance seit Jahresbeginn erhöhe sich damit auf mehr als 60%.

Der früher als geplante Rückzug Montis und ein mögliches Comeback Berlusconis als italienischer Regierungschef hätten die Märkte kurzfristig aufgeschreckt. Der Bankensektor habe zu den Verlierern der Woche gezählt und mit ihm die RBI (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU), die auf Wochensicht 3,1% verloren habe. Die Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) habe sich erfolgreich dagegen gestemmt. Ein Plus von 3% habe einen Gewinn von 12,3 Indexpunkten bedeutet, womit die Erste Group der maßgebliche Treiber des ATX-Anstiegs gewesen sei.

Quartalszahlen bzw. Jahreszahlen seien von EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279), Wolford (ISIN AT0000834007 / WKN 893975) und BENE (ISIN AT00000BENE6 / WKN A0LCPZ) präsentiert worden, die jedoch allesamt nicht hätten überzeugen können. Viel bedeutender für den weiteren ATX-Verlauf würden die Zahlen der IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064) in der nächsten Woche sein. Für die künftige Index-Entwicklung würden die Analysten aufgrund des Gesamtbilds weiterhin optimistisch bleiben. Zu den interessantesten Werten würden nach Meinung der Analysten Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927) und Polytec (ISIN AT0000A00XX9 / WKN A0JL31) zählen, die in diesem Jahr hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. (14.12.2012/ac/a/m)


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