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ATX konnte in dieser Woche zulegen 07.12.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) konnte in einem positiven Marktumfeld auch in dieser Woche zulegen, so die Analysten von Erste Group Research.
Auf Wochensicht stünden Kursgewinne von 1,9% zu Buche. Der sich eintrübende wirtschaftliche Ausblick in Europa habe die gute Stimmung an den Aktienmärkten kaum trüben können, sei also offensichtlich schon weitestgehend eingepreist gewesen. Der Blick sei nun in erster Linie auf die US-Budgetverhandlungen gerichtet, deren positiver Ausgang für weitere Impulse sorgen könnte.
Für die Wiener Börse kehre so langsam der vorweihnachtliche Friede ein. Der größte Teil der Aktien gehe mit einem positiven Vorzeichen aus der Woche. Spitzenreiter sei IMMOFINANZ (ISIN AT0000809058 / WKN 911064), die 7,1% dazu gewinne. Dahinter würden Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) (+6,5%), die die Analysten erst in der letzten Woche hochgestuft hätten, und Mayr-Melnhof (ISIN AT0000938204 / WKN 890447) (+5,6%) folgen. Den ATX Prime-Index habe Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) angeführt, die nach den in dieser Woche vorgelegten Q2-Ergebnissen um 9,8% habe zulegen können.
Sehr stark habe sich auch der Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) (+3,6%) präsentiert, der den langerwarteten Anteilstausch mit der E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) bekannt gegeben habe. Die Analysten würden den Deal als äußerst positiv für den Verbund bewerten, der ab dem nächsten Jahr zusätzliche Kapazitäten von 2.250 GWh Wasserkraft sein Eigen nennen dürfe. Die Verbund-Aktie würden sie aktuell als sehr attraktiv einstufen, da eine Erhöhung der Dividendenrendite aus ihrer Sicht immer wahrscheinlicher werde.
In der nächsten Woche würden nur noch wenige Unternehmen berichten. Die EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279) werde die Zahlen für das Geschäftsjahr 2011/12 vorlegen, im Vorfeld gebe die Aktie 1% ab. Nur die Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) verliere in dieser Woche noch mehr (-4,9%). Für die drei letzten Wochen im Jahr seien die Analysten durchwegs optimistisch. Allerdings befinde sich der ATX nach den letzten Kursgewinnen bereits im überkauften Bereich, sodass sie zumindest mit einer Verlangsamung der Anstiege rechnen würden. Dass sollte der vorweihnachtlichen Freude allerdings keinen Abbruch tun. (07.12.2012/ac/a/m)
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