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ATX steigt vor Beginn der Adventzeit auf neues Jahreshoch 30.11.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Noch rechtzeitig vor Beginn der Adventzeit steigt der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) auf ein neues Jahreshoch, so die Analysten von Erste Group Research.
Einige Wünsche seien somit wohl schon vorzeitig in Erfüllung gegangen. Auf Wochensicht könne der österreichische Leitindex 3,7% oder 82,5 Indexpunkte zulegen. Hauptverantwortlich für den Anstieg im ATX seien Erste Group (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) (+6,5%) und Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) (+5,9%) gewesen, die aufgrund ihrer hohen Gewichtung für fast die Hälfte des Indexanstiegs gesorgt hätten.
Wochengewinner seien im Übrigen die Aktien von Schoeller-Bleckmann (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) (+10,6%), CA Immobilien (ISIN AT0000641352 / WKN 876520) (+8,3%) und Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) (+6,9%) gewesen. Für letztere würden die Analysten in der nächsten Woche positiven Newsflow bezüglich Asset Swap mit der E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) erwarten.
Weniger positiv aufgenommen worden seien die Q3-Zahlen der Raiffeisen Bank International (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU), die als einziger ATX-Wert in dieser Woche einen Kursrückgang (-1,8%) verzeichnet habe und somit auch das positive Sentiment im europäischen Bankensektor nicht zu nutzen gewusst habe. Die Zahlen von Vienna Insurance Group (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) und UNIQA (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) hätten überzeugen können, beide Aktien hätten auf Wochensicht zugelegt (+4,1% bzw. +3,6%).
Versicherungen würden aktuell auch allgemein vom positiven Momentum der Branche profitieren, das wohl auch mit der wahrscheinlichen Verschiebung von Solvency 2 zusammenhängen dürfte. Die UNIQA-Aktie würden die Analysten übrigens zum ersten Mal seit fast vier Jahren positiv sehen, in ihrer neuen Analyse erhöhen sie ihre Empfehlung auf "akkumulieren". Ein weiteres Upgrade von ihrer Seite habe es in dieser Woche für die Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) gegeben (ebenfalls auf "akkumulieren"). Die heutigen Zahlen der STRABAG (ISIN DE000A0Z23N2 / WKN A0Z23N) hätten ebenso wie der Ausblick enttäuscht.
Für die nächste Woche seien die Analysten - was die weitere Entwicklung der ATX anbelange - zuversichtlich. Mit den Q2-Ergebnissen der Zumtobel (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) werde die Berichtssaison langsam ausklingen. Impulse würden die Analysten von den internationalen Märkten bzw. der Makroseite erwarten. Für den ATX sei der Dezember ein traditionell starker Monat. In den letzten zehn Jahren hätten mit einer Ausnahme (2008) immer Kursgewinne verzeichnet werden können, im Schnitt sei der ATX im letzten Monat des Jahres um 4,3% gestiegen. Auf den jetzigen Kurs von rund 2.300 Punkten bezogen, hätten das dann rund 2.400 Punkte bedeutet, und das wäre dann wohl ein mehr als versöhnlicher Jahresausklang. (30.11.2012/ac/a/m)
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