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ATX hält sich vergleichsweise gut 16.11.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) hält sich vergleichsweise gut, so die Analysten von Erste Group Research.
In einer Woche mit moderaten Kursrückgängen der internationalen Märkte habe sich der ATX vergleichsweise gut gehalten und "nur" um 0,2% korrigiert. Die meisten anderen europäischen und US-Börsen hätten Rückgänge um ca. 2% verzeichnet.
"Schuld" an dieser relativ guten Performance sei eine Aktie gewesen, die zuvor wochenlang eher unter den Wochenverlierern zu finden gewesen sei - die Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811). Mit einem Wochenplus von 9,9% habe der Wert auf Q3-Zahlen in dieser Woche reagiert, die über den Analysten- und den Markt-Schätzungen gelegen hätten. Die Analysten würden allerdings nicht so weit gehen, aus diesem Ergebnis eine Trendwende herbeizureden, eine Schwalbe mache ja bekanntlich auch noch keinen Sommer. Die weiteren Gewinner (EVN (ISIN AT0000741053 / WKN 878279), RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182), STRABAG (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V)) hätten im Bereich von 1 bis 2% Plus gelegen.
Auf der Verliererseite habe es keine dramatischen Kursverluste diese Woche gegeben - Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927) habe nach den Q3-Zahlen um 3,4% korrigiert. Hier dürfte vor allem die Konkretisierung des Ergebnisausblicks (eher im unteren Bereich der bisherigen Bandbreite) für leichten Verkaufsdruck gesorgt haben. SBO (ISIN AT0000946652 / WKN 907391) habe ohne News um 3,3% nachgegeben und Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) habe nach einem negativen Brokerkommentar um 2,9% korrigiert, obwohl in türkischen Medien vom bevorstehenden Tausch der Verbund-Türkeibeteiligung gegen E.ON (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99)-Wasserkraftwerke berichtet worden sei. Die Analysten würden dies als positiv einstufen, da Verbund damit mehr Dividenden ausschütten könnte.
Die Österreichische Post (ISIN AT0000APOST4 / WKN A0JML5) habe Ende der Woche wiederum sehr gute Quartalszahlen berichtet, die Aktie sollte weiter im Bereich von EUR 30 notieren. Mayr-Melnhof (ISIN AT0000938204 / WKN 890447) habe diese Woche 1,4% verloren, obwohl die Firma ausgezeichnete Q3-Zahlen veröffentlicht habe und auch der Ausblick auf Q4 passe.
Etwas mehr Hoffnung als für Telekom Austria habe man für Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) - die Aktie notiere mit -0,3% diese Woche de facto unverändert nach der Vorlage der Q3-Zahlen. Rein charttechnisch dürfte hier aber der Abwärtstrend jetzt gebrochen werden. Der leichte Rücksetzer bei Semperit (ISIN AT0000785555 / WKN 870378) nach den Q3-Zahlen biete aus Sicht der Analysten eine gute Gelegenheit für Nachkäufe, auch wenn sie ihre Schätzungen eventuell leicht reduzieren müssten.
Neben Immobilienwerten wie CA Immo (ISIN AT0000641352 / WKN 876520), conwert (ISIN AT0000697750 / WKN 801475) und S IMMO (ISIN AT0000652250 / WKN 902388) würden nächste Woche noch SBO und Flughafen Wien (ISIN AT0000911805 / WKN 884216) Quartalszahlen berichten. Große Impulse für den Gesamtmarkt werde es von diesen Unternehmen wohl nicht geben. Nachdem auch andere größere Indices im Korrektur-/Konsolidierungsmodus seien, werde wohl für den ATX eine weitere Seitwärtsbewegung am realistischsten sein. Die schwachen Konjunkturdaten würden auf die Stimmung der Investoren drücken, obwohl die längerfristigen Perspektiven für Aktien wohl weiterhin sehr günstig aussehen würden. (16.11.2012/ac/a/m)
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