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Internationale Aktienmärkte tendierten mehrheitlich schwächer


16.11.2012
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - Die internationalen Aktienmärkte tendierten im Wochenvergleich mehrheitlich schwächer, so die Analysten von Erste Group Research.

Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe 1,9% abgegeben, der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) 1,8%. Auch die Emerging Market-Indices hätten zum Teil deutlich korrigiert. Der indische Nifty (ISIN XC0006013996 / WKN 601399) habe einen Rückgang um 1,9% gezeigt und der Shanghai Composite habe 3,1% verloren.

Trotz dieser Rückgänge würden die meisten globalen Aktienindices seit Jahresbeginn klar positive Performances zeigen. Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) weise einen eindrucksvollen Zugewinn von 19% aus, der breite STOXX 600 sei um 9% gestiegen und der S&P 500 um 8%. Außergewöhnlich gut hätten sich bisher der indische Nifty (+22%) und auch der ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) (+15%) entwickelt.


Die aktuelle Korrektur der Aktienindices betreffe derzeit fast sämtliche Sektoren. Auffallend negativ hätten sowohl in den USA als auch in Europa die Versorgertitel (-2,8% bzw. -3,6%) performt. Nur wenige Branchen könnten sich derzeit gegen den Trend stellen. Dazu gehöre in den USA der Biotechnologiesektor, der mit einem Plus von 3,6% im Wochenvergleich ungewöhnlich positiv auffalle. In Europa hingegen hätten sich Medienaktien (+0,1%) gegen die schwache Marktentwicklung behaupten können.

Die Energiepreise hätten im Wochenvergleich nur leicht angezogen. WTI-Öl notiere mit USD 85,40 um 0,3% höher. Die Edelmetallpreise hätten eine uneinheitliche Entwicklung gezeigt. Silber habe um 2,7% zugelegt, Gold hingegen habe 0,7% verloren.

Cisco System (ISIN US17275R1023 / WKN 878841) habe mit besser als erwarteten Gewinnzahlen überrascht. Der Nettogewinn sei um 18% auf USD 2,1 Mrd. gestiegen. Auch die Erlöse hätten um 6% auf 11,9 Mrd. ausgeweitet werden können. Striktes Kostenmanagement und der Fokus auf neue Produktbereiche hätten diese positive Entwicklung ermöglicht. Die Aktie habe sich in Folge gegen die negative Markttendenz behaupten können und habe zuletzt um 6,5% zugelegt.

Wal-Mart Stores (ISIN US9311421039 / WKN 860853) habe zuletzt einen Gewinnanstieg um 9% gemeldet, aber eine etwas enttäuschende Umsatzentwicklung. Das Unternehmen habe gleichzeitig einen weniger positiv als erwarteten Ausblick hinsichtlich der erwarteten Gewinne des laufenden Quartals abgegeben. Zusätzlich kämpfe es derzeit gegen Korruptionsvorwürfe in mehreren Ländern wie Mexiko, Brasilien, Indien und China.

Die Stimmung an den Aktienmärkten bleibe eingetrübt. Der Dollarindex steige weiter an. Dies sei ein Ausdruck für Unsicherheit bei vielen Investoren. Der S&P 500 habe seinen zuletzt eingeschlagenen Abwärtstrend nicht beendet. Zeichen einer Bodenbildung gebe es derzeit ebenfalls noch nicht. Die Analysten würden demnach in den kommenden Tagen ein Anhalten der aktuellen Schwäche der Aktienmärkte erwarten. (16.11.2012/ac/a/m)




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