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Österreichischer Aktienmarkt: Pattsituation 09.11.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Der Zwiespalt zwischen tiefer fundamentaler Bewertung des Aktienmarktes und schwächelnder Konjunkturentwicklung setzt sich fort und führt zu einer Pattsituation am Aktienmarkt, so die Analysten von Erste Group Research.
Die starken charttechnischen Widerstände im ATX (ISIN AT0000999982 / WKN 969191) im Bereich von 2.200 bis 2.250 Punkten würden dazu führen, dass der Index hier vorerst anstoße und wohl noch einige Zeit weiter konsolidieren werde.
In Summe habe der ATX (im Vergleich zum Mittwoch der Vorwoche, also vor Allerheiligen) mit -0,4% leicht nachgegeben. Die drei wesentlichen ATX-Gewinner seien Wienerberger (ISIN AT0000831706 / WKN 852894) (+4,9%), Erste Group Bank (ISIN AT0000652011 / WKN 909943) (+4,7%) und STRABAG (ISIN DE000A0Z23N2 / WKN A0Z23N) (+4,1%) gewesen.
Bei Wienerberger dürfte es sich um eine technische Reaktion auf den weiterhin voll intakten Abwärtstrend handeln. Die Analysten würden die Aktie weiterhin beobachten. Die Erste Group Bank habe diese Woche den Widerstand bei EUR 20 (gleichzeitig auch das Frühjahrs-Jahreshoch) überschreiten können und sei trotz Marktschwäche komfortabel darüber geblieben. Bei STRABAG sorge der Aktienrückkauf oftmals für Kursausschläge - so auch in dieser Woche. Die Analysten würden hier zurückhaltend bleiben.
Verloren habe diesmal (wieder einmal) die Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) (-6,4%), eine Bodenbildung bleibe nur zu hoffen, zeichne sich aber noch nicht ab. Weiters schwach sei die voestalpine (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) (-6,1%) gewesen - hier sei diese Woche zu den Q2- Zahlen auch die Gesamtjahresprognose etwas zurückgenommen worden. Die Analysten würden dies nicht allzu dramatisch sehen, da der Analystenkonsens sowieso schon deutlich unter der Firmenguidance gelegen habe. Die Aktie bleibe längerfristig auf Kaufniveau, kurzfristig dürfte sie allerdings seitwärts tendieren.
Bei RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) sei es diese Woche zu einem Rückgang von 4,2% gekommen. Hier seien zwar starke operative Q3-Zahlen präsentiert worden, allerdings hätten hohe Steueraufwendungen und ein etwas vorsichtigerer 2012er-Ausblick das Bild getrübt. Die Aktie bleibe ebenso ein Kauf, dürfte aber ebenso eine Zeit brauchen, bis sie wieder in ihren Aufwärtstrend einschwenke.
OMV (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) habe Q3-Zahlen berichtet, die im Rahmen der Erwartungen gelegen hätten - die Aktie habe allerdings um 3,9% nachgegeben. Bei Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305) hätten die Q3-Zahlen für eine Stagnation im Kurs (+0,4%) gesorgt - die Analysten würden diesen Wert aktuell neutral sehen. Bei OMV bleibe man jedoch bei der Kaufempfehlung. Eher unspektakulär und wie erwartet seien die Quartalsergebnisse von PALFINGER (ISIN AT0000758305 / WKN 919964) und Intercell (ISIN AT0000612601 / WKN A0D8HW) gewesen. Positiv zu erwähnen sei noch MAG Austria Metall (ISIN AT00000AMAG3 / WKN A1JFYU), die starke Zahlen berichtet habe - hier bleibe man weiter leicht optimistisch für den Kursverlauf.
Die Analysten würden vorerst mit einer Seitwärtsbewegung am Markt rechnen. Für einen Kursanstieg seien die Quartalsberichte in Summe zu schwach und die technischen Widerstände zu stark. Für einen deutlichen Rückgang sei die generelle Marktbewertung zu tief. Falls es zu einem Rückschlag in Richtung 200-Tage-Linie (aktuell bei 2.077 Punkten) kommen sollte, würden die Analysten dies jedoch als Kaufchance sehen. Nächste Woche würden wieder zahlreiche wesentliche ATX-Unternehmen berichten. (09.11.2012/ac/a/m)
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