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Internationalen Aktienindices tendierten zumeist positiv


19.10.2012
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - Die internationalen Aktienindices entwickelten sich in der vergangenen Woche zumeist positiv, so die Analysten von Erste Group Research.

Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) und der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) seien um 2% gestiegen, der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) um 1,7%. Auch die Emerging Market Indices hätten Zugewinne gezeigt, bloß der koreanische Kospi Index (ISIN KRD020020016 / WKN A0G9AA) sei um 1,8% gefallen.

Das Investorenverhalten sei zuletzt kurzfristig weniger kalkulierbar geworden. Während noch in der Woche zuvor sämtliche Teilindices beim S&P 500 negativ tendiert hätten, habe sich die Situation in dieser Woche nahezu völlig umgekehrt. Alle US-Branchenindices hätten zulegen können, nur der Bankensektor habe eine negative Performance aufgewiesen (-2,6%). Die Sektorindices des europäischen STOXX 600 seien ebenfalls mehrheitlich positiv gewesen, nur die Branchen Lebensmittel & Getränke (-0,4%) sowie Medien (-0,8%) seien leicht zurückgefallen.


Die Berichtssaison der Unternehmen habe inzwischen begonnen. IBM (ISIN US4592001014 / WKN 851399) habe einen Umsatzrückgang auf USD 24,75 Mrd. im Vergleich zum Vorjahresquartal (26,16 Mrd.) und eine leichte Abschwächung des Nettogewinns auf USD 3,82 Mrd. (zuvor 3,84 Mrd.) berichtet. Auch Google (ISIN US38259P5089 / WKN A0B7FY) habe die hohen Erwartungen diesmal nicht ganz erfüllen können. Erste Zeichen der Abschwächung seien die rückläufigen Profitabilitätskennzahlen. Die operative Marge sei zuletzt auf 19,4% gesunken. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres habe diese Kennzahl noch bei 31,5% gelegen. Ebenso leicht rückläufig seien die Kapital-Rentabilitätskennzahlen (ROE, ROA, ROIC) gewesen.

Die Analysten von Erste Group Research evaluieren die weiteren Reaktionen dieser Unternehmen auf den derzeitigen Geschäftsverlauf und werden gegebenenfalls Anpassungen ihrer Einschätzungen (beide derzeit "buy") auf ihrer Empfehlungsliste vornehmen.

Philip Morris (ISIN US7181721090 / WKN A0NDBJ) ("buy") habe einen leichten Gewinnrückgang berichtet (-6,3% auf USD 2,23 Mrd.). Das Ergebnis habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. Als Grund für die Abschwächung gebe der Konzern einen Umsatzrückgang um 8% in der EU an. Der voraussichtliche Nettogewinn/Aktie sollte 2012 in einer Spanne von USD 5,12 bis 5,18 liegen.

Verizon Communications (ISIN US92343V1044 / WKN 868402) ("buy") habe einen Gewinnanstieg um 16% auf USD 1,6 Mrd. berichtet. Die Umsätze hätten, teilweise getrieben von stark anziehenden Verkäufen von Smartphones, um 4% zugelegt. Die Aktie sollte ihre langjährige Outperformance vs. dem S&P 500 fortsetzen.

Während der aktuellen Berichtssaison sollte die Volatilität am Aktienmarkt nur leicht zunehmen. Die großen Blue-Chip-Unternehmen würden derzeit durchaus passable Quartalberichte vorlegen, weshalb das Abwärtspotenzial der breiten Aktienindices moderat erscheine. Die Analysten von Erste Group Research erwarten in der kommenden Woche eine Seitwärtstendenz bei den wichtigsten Indices. (19.10.2012/ac/a/m)




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