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Die meisten Aktienindices schwächten sich zuletzt leicht ab


28.09.2012
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - Nach den Kursgewinnen der vergangenen Wochen schwächten sich die meisten Aktienindices zuletzt leicht ab, so die Analysten von Erste Group Research.

Die bereits kommunizierten Notenbankmaßnahmen der FED und EZB würden vorerst im Stadium der Ankündigung verbleiben. Die Umsetzung werde ohne Zweifel erfolgen, ebenso die weitere Reaktion der Märkte darauf.

Kurzfristig würden die Aktienindices in einer Konsolidierungsphase bleiben. Diese werde aufgrund der üblicherweise positiven Saisonalität zu Monatsbeginn voraussichtlich bald beendet sein. In der jüngsten Abschwächung hätten sich der taiwanesische Index TWSE (+3,3%), der koreanische Kospi (+1,9%) und der indische Nifty (+1,7%) am besten behaupten können. Der europäische STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe 1%, der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) 1,4% und der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) 0,9% an Wert verloren.


Unter den europäischen Sektorindices hätten Pharma, Medien sowie Lebensmittel & Getränke Zugewinne erzielt. Die Wochenperformances dieser Outperformer hätten in einer Spanne von (0,3 bis 1,3%) gelegen. Am schlechtesten hätten sich Automobilwerte und Zulieferer (-3,8%) sowie Rohstofftitel (-3,6%) und der Bausektor (-3%) entwickelt.

In den USA hätten ebenfalls die nichtzyklischen Sektoren relative Stärke gezeigt. Das beste Marktsegment sei diesmal jenes der Pharmatitel gewesen. Diese seien durchschnittlich um 0,9% gestiegen. Wie in Europa hätten auch hier die Automobilaktien und die Zulieferfirmen zu den größten Wochenverlierern (-3,8%) gezählt.

Automobilaktien sollten nach Erachtens der Analysten in den nächsten Monaten und Quartalen dringend gemieden werden. Der starke Abschwung des europäischen Gesamtmarktes sei Faktum und dürfte spätestens im nächsten Jahr einigen Herstellern existenzielle Probleme bereiten. Auch die bisher erfolgreichen Produzenten würden sich dem Abwärtssog dieses Trends nicht entziehen können.

Die zuletzt gemeldeten Zahlen von Research in Motion ISIN (CA7609751028/ WKN 909607) (RIM), dem von Umsatzrückgängen geplagten Hersteller von Smartphones und Tablets, seien wieder einmal sehr schlecht ausgefallen. Der jüngste Quartalsverlust habe USD 235 Mio. betragen. Der Umsatzrückgang sei im Vergleich zum Vorjahresquartal mit -31% dramatisch ausgefallen. Im Kampf mit den Mitbewerbern benötige RIM letztendlich wieder für den Konsumenten attraktivere Produkte. Charttechnisch könne erst mit dem Überschreiten der Marke von USD 8 von einem Ausbruch aus dem mehrjährigen Abwärtstrend gesprochen werden. Die Aktie sollte weiterhin gemieden werden.

Die Analysten würden erwarten, dass sich die Aktienmärkte in der kommenden Woche wieder positiv entwickeln würden. Die niedrigen Volatilitäten und die wenig zahlreichen Alternativen zu Aktien sollten eine baldige Erholung der Märkte unterstützen. Die üblicherweise positive Saisonalität zu Monatsbeginn spreche zudem auch kurzfristig für eine freundliche Tendenz bei den Aktien. (28.09.2012/ac/a/m)




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