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Globale Aktienmärkte: angekündigte Notenbankenmaßnahmen fördern weiterhin die Risikobereitschaft der Anleger 21.09.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Die angekündigten Notenbankenmaßnahmen (FED, EZB aber auch BoJ) fördern weiterhin die Risikobereitschaft der Anleger, jedoch scheint es als würde die Anfangseuphorie nun langsam der Ernüchterung weichen, so die Analysten von Erste Group Research.
Die meisten Aktienindices hätten leichte Zugewinne erzielen können. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei um marginale 0,02% gestiegen, während der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) um 1% fester tendiere. Deutlich markanter seien die Performances in Asien gewesen. Während der KOSPI (ISIN KRD020020016 / WKN A0G9AA) um 6% haussiere und auch der NIFTY 50 (ISIN XC0006013996 / WKN 601399) in Indien 2% fester schließe, knicke der Shanghai Composite 5,43% ein. Es scheine, als würde der chinesische Aktienmarkt den Abwärtstrend nun mit beschleunigter Dynamik fortsetzen. In der nächsten Woche dürfte die (psychologisch) wichtige Marke von 2.000 Punkten zumindest angetestet werden.
Die europäischen Indices hätten in erster Linie von der Trendstärke der zyklischen Sektoren profitiert. Die Qualität des aktuellen Aufschwungs werde allerdings durch das Faktum, dass zahlreiche defensive Sektoren daran nicht teilhätten, etwas relativiert.
In den USA seien die meisten Sektorindices angestiegen. Auch hier würden zyklische Sektoren klare relative Stärke zeigen. Das grundsätzlich positive Setup werde allerdings durch die merkliche Schwäche des Transportation-Index getrübt. Er tendiere auf Wochensicht um 4,7% schwächer und habe erneut die 5.000-Punkte-Marke unterschritten. Man erkenne derzeit eine immer größere Divergenz zwischen den Transport- und den Industrietiteln, was aus Sicht der Dow-Theorie eine Schwächung der wirtschaftlichen Dynamik signalisiere. Dies werde auch durch die gemeldeten Makro-Daten bestätigt. Sowohl die Erstanträge (382.000), als auch der Philly FED Index hätten lediglich hauchdünne Verbesserungen gezeigt.
Der Ölpreis korrigiere auf Wochensicht um mehr als 5%. Ausschlaggebend dafür seien in erster Linie die enttäuschenden chinesischen Makrodaten sowie die Aussagen seitens eines saudischen Regierungsvertreters gewesen. So habe es geheißen, dass der Ölpreis zu hoch sei und man ihn wieder zurück an die Marke von 100 US-Dollar drücken wolle. Die Analysten würden jedoch weiterhin daran zweifeln, dass Saudi-Arabien die Produktion nachhaltig über die Marke von 10 mb/d steigern könne.
Die Voraussetzungen für einen weiteren Anstieg der Aktienindices seien gegeben. Die Volatilitätsindices würden sinken, ebenso der Dollarindex. Die erhöhte Risikobereitschaft der Anleger sollte auch in der kommenden Woche Kursgewinne bei Aktien ermöglichen, wenngleich die anfängliche Euphorie im Zuge der Notenbankmaßnahmen nun langsam wieder der Realität weiche. (21.09.2012/ac/a/m)
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