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Goldaktien: Explosionsgefahr bei einigen Aktien möglich 17.09.2012
RohstoffJournal
Berlin (www.aktiencheck.de) - Nach den angekündigten Maßnahmen der EZB und der FED wird an den Börsen die Liquiditätsparty gefeiert, so die Experten vom "RohstoffJournal".
Freilich würden die beschlossenen Schritte der Währungshüter nichts an den strukturellen Problemen ändern, mit denen Europa, die USA und große Teile der Welt zu kämpfen hätten, doch immerhin werde sich und dem System Zeit verschafft. Die drohende Papiergeldentwertung mache Gold und Silber attraktiver und alternativloser, denn je. Gleiches gelte selbstverständlich für Gold- und Silber-Aktien. Dass die Experten dem Sektor seit geraumer erhebliches Aufwärtspotenzial zugebilligt hätten, sei hinlänglich bekannt. Auf die exzellenten Chancen, die gerade das Frühjahr und der Sommer bereitgehalten hätten, hätten die Experten in ihren eigens dafür ins Leben gerufenen Themenreportreihen GoldaktienJournal und SilberaktienJournal immer wieder verwiesen.
Nach den jüngsten - durchaus beachtlichen - Kurssteigerungen stelle sich für den geneigten Leser natürlich die Frage, ob der Zug bereits abgefahren sei oder ob es sich noch immer lohnen könnte, auf Goldaktien zu setzen - sofern man es noch nicht getan habe. In der September-Ausgabe ihres GoldaktienJournals sei es für die Experten darum gegangen, genau diese Frage zu erörtern. Die Perspektive für Gold habe sich nachhaltig verbessert. Zudem gebe es von der Charttechnik mehr und mehr Kaufsignale, die wiederum dafür sorgen würden, dass immer mehr trendorientierte Investoren in den Markt kommen würden. Aufgrund der vorliegenden Rahmenbedingungen seien Goldpreise um und jenseits der 2.000 US-Dollar auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten nicht utopisch.
Goldaktien hätten sich im letzten Jahr einer ausgeprägten Korrektur gegenübergesehen. Die Bodenbildung selbst habe sich ebenfalls über Wochen und Monate gezogen. Den finalen Abschluss habe sie jedoch erst kürzlich gefunden. Die Erholung befinde sich somit noch in einem vergleichsweise frühen Stadium. Beispiel: Arca Gold Bugs Index (HUI) (ISIN XC0009699965 / WKN 969996). Der Arca Gold Bugs Index habe zunächst mit dem Ausbruch über die Zone 450/460 US-Dollar ein starkes Kaufsignal geliefert, indem er einen Kreuzwiderstand geknackt habe. Bestätigung habe der Ausbruch durch den Wochenschluss oberhalb der Zone 500/480 Punkte erfahren. Dieser Bereich habe eine eminent große Bedeutung für den Index.
Von Oktober 2010 bis Februar 2012 habe diese Zone eine wichtige, mehrfach bestätigte Unterstützung gebildet. Die Rückeroberung könnte eine neue Kaufwelle initiieren. Der (Kapital)Regen würde ja auf fruchtbaren Boden fallen. Um es einmal platt zu formulieren: Bei einigen Aktien bestehe sogar so etwas wie Explosionsgefahr. Viele Goldaktien würden noch immer Bewertungsniveaus aufweisen, die sehr deutlich unter denen von vor der Korrektur liegen würden. Die Kurs-Gewinn-Verhältnisse würden hier wichtige Anhaltspunkte liefern.
Besonders interessant seien für die Experten Sondersituationen. Ein Beispiel. Kinross Gold (ISIN CA4969024047 / WKN A0DM94). Einst hochgejubelt, ob der aggressiven Wachstumsstrategie und den Erfolgen, mittlerweile werde sie nicht einmal mehr mit der Kneifzange angefasst. Aktienkurse von unter 8 US-Dollar seien aus Sicht der Experten jedoch Schnäppchenpreise gewesen. Kinross Gold habe ohne Zweifel Probleme mit der einen oder anderen Mine und habe sich sicherlich auch mit der Red Back Mining-Übernahme etwas übernommen, doch ein Kursverfall, wie dieser sei nicht gerechtfertigt gewesen. Vor einem Jahr habe die Aktie noch 18 US-Dollar gekostet, Anfang 2008 seien es gar 25 US-Dollar gewesen. Mittlerweile notiere sie immerhin wieder bei 10 US-Dollar.
Die Kinross-Aktie habe aus Sicht der Experten enormes Kurspotenzial. Der aktuell niedrige Aktienkurs mache Kinross Gold für die Großen der Branche sehr interessant. Die Projekte der Kanadier seien qualitativ hochwertig und die Kassen der Mitbewerber prall gefüllt. Überhaupt würden die Experten in den kommenden Monaten eine Verstärkung des Konsolidierungsdruckes erwarten. Die Liste der Sondersituationen ließe sich beliebig fortsetzen. Die zurückliegende Korrektur und die damit einhergehende Lethargie hätten einige sehr interessante Chancen kreiert.
Letztendlich müsse jeder Anleger selbst entscheiden, wie er mit der aktuellen Situation umgehe. Für die Experten würden ganz eindeutig die Chancen im Goldaktienbereich überwiegen. (17.09.2012/ac/a/m)
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