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Internationalen Aktienindices tendierten etwas schwächer 31.08.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Fast alle internationalen Aktienindices tendierten in der vergangenen Woche etwas schwächer, so die Analysten von Erste Group Research.
Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) habe 1% nachgegeben, der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) 0,2% und der Nikkei (ISIN XC0009692440 / WKN 969244) 2,1%.
Die Indices der Emerging Markets hätten durchwegs noch höhere Rückgänge hinnehmen müssen. Besonders schwach hätten sich der Shanghai Composite Index (-6%), der koreanische Kospi (-3,5%) und der russische RTS Index (-4,1%) entwickelt. Auch der NTX (-3,4%) und Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) (-2,2%) seien auf der Verliererseite gewesen. Zu den Wochengewinnern hätten der türkische ISE Index (ISIN XC000A0AEWE8 / WKN A0AEWE) (+0,3%) und mexikanische Aktien (+0,1%) gezählt.
Unter den europäischen Sektoren hätten nur wenige eine positive Wertentwicklung erzielt. Dazu hätten die Bereiche Nahrungsmittel & Getränke (+0,7%), die Versorgertitel (+0,7%), sowie der Einzelhandel (+0,3%) gehört. Die zyklischen Sektoren Automobil- und Rohstoffe hätten zu den größten Wochenverlierern (-5% bzw. -5,9%) gezählt.
Der S&P 500 habe hinsichtlich der Branchenentwicklung ein ausgewogeneres Bild zwischen den Verlierern und den Gewinnern der Woche gezeigt. Einerseits sei die Anzahl der positiven Sektoren deutlich größer gewesen, aber auch die schwächsten Sektoren hätten weniger starke Einbußen hinnehmen müssen als in Europa. Zu den Gewinnern hätten diesmal der Einzelhandel (+1,2%), Immobilienaktien (+0,9%), Bankentitel (+0,7%) und Pharma (+0,6%) gezählt. Am stärksten hätten die Aktien der Baumaterialhersteller (-2,8%), Maschinenbautitel (-2,4%) und Transportwerte (-2,1%) verloren.
Diageo (ISIN GB0002374006 / WKN 851247) ("kaufen") habe im Geschäftsjahr 2011/2012 vom Wachstum in den Emerging Markets profitiert und den Umsatz um 8% gesteigert. Zwar seien im vergangenen Geschäftsjahr die verkaufte Menge und auch der Umsatz in Europa zurückgegangen, das hätten aber die Regionen Afrika, Lateinamerika, aber auch Asien mit einer stärkeren Nachfrage mehr als ausgleichen können. Der Gewinn habe 2% auf GBP 1,94 Mrd. zugelegt. Die Dividende solle um acht Prozent erhöht werden. Damit betrage die Dividendenrendite 2,8%. Die Analysten würden aufgrund des geografischen Exposures ihre "kaufen"-Empfehlung beibehalten.
China Petroleum & Chemical Corp. (ISIN CNE1000002Q2 / WKN A0M4XN) ("verkaufen") habe im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang ausweisen müssen. Der Nettogewinn habe mit CNY (Chinesischer Yuan) 24,5 Mrd. deutlich unter dem Vorjahreswert von CNY 41 Mrd. gelegen. Der Grund für den Ergebnisrückgang seien vor allem rückläufige Margen im Raffineriesegment. Angesichts staatlicher Preisregulierungen habe man die gestiegenen Rohölpreise nicht an die Kunden weitergeben können. Im Einklang mit der langsamer wachsenden chinesischen Volkswirtschaft würden die Analysten ihre "verkaufen"-Empfehlung beibehalten.
Die Sberbank (ISIN US80585Y3080 / WKN A1JB8N) ("verkaufen") habe bekannt gegeben, dass der Gewinn in Q2 gesunken sei, was u.a. mit höheren Rückstellungen für Kreditausfälle zusammenhänge. Der Nettogewinn habe sich auf RUB (Russischer Rubel) 83,1 Mrd. gegenüber einem Gewinn von RUB 89,4 Mrd. im Vorjahr belaufen.
Die Analysten würden in der kommenden Woche eine lustlose Seitwärtsbewegung der Aktienmärkte mit leicht erhöhter Volatilität erwarten. Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) und der S&P 500 sollten sich besser entwickeln als die meisten anderen Indices. (31.08.2012/ac/a/m)
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