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Globale Aktienmärkte uneinheitlich 24.08.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche zeigten die globalen Aktienmärkte eine uneinheitliche Entwicklung, so die Analysten von Erste Group Research.
Während europäische und amerikanische Aktienindices leicht schwächer tendiert hätten, hätten viele Emerging Markets relative Stärke aufgewiesen. Der STOXX 600 (ISIN EU0009658202 / WKN 965820) und der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) hätten um 0,7% nachgegeben, der S&P 500 (ISIN US78378X1072 / WKN A0AET0) sei um 1% bzw. der Dow Jones (ISIN US2605661048 / WKN 969420) um 1,5% gefallen.
Zumeist besser seien hingegen die Performances der Emerging-Market-Indices gewesen. Der russische RTS Index sei um 0,8% gestiegen, der Shanghai Composite um 1,1%, der Nifty 50 (ISIN XC0006013996 / WKN 601399) um 1% und der türkische ISE (ISIN XC000A0AEWE8 / WKN A0AEWE) um 1,8%. Unverändert habe der DJ Emerging Europe Index tendiert. Leichte Schwäche hätten der koreanische Kospi-Index (ISIN KRD020020016 / WKN A0G9AA) (-0,3%) und der Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18 / WKN A0JZEM) (-1,6%) gezeigt.
Im Gegensatz zu den Wochen davor sei die Entwicklung der meisten Sektoren negativ gewesen. In Europa hätten nur vier Branchenindices zulegen können: Automobil & -Zulieferer (+2,1%), Banken (0,9%), Baumaterialhersteller (+0,7%) und Versicherungen (+0,3%). In den USA seien vor allem die Aktien der Computerhersteller (+2,4%), der Baumaterialhersteller (+1,1%) und der Biotechnologie (+0,1%) gestiegen.
Die aktuelle Abschwächung sei nach den Zugewinnen der Indices in den vergangenen Wochen nicht ungewöhnlich. Gewinnmitnahmen würden hierbei eine wichtige Rolle spielen. An den Rahmenbedingungen habe sich für Aktien zuletzt wenig verändert. Erwähnenswert sei jedoch, dass es seitens der FED immer klarere Tendenzen für eine abermalige Lockerung der Geldpolitik gebe. Durch die anhaltende Schwäche der US-Wirtschaft würden sich die Notenbanker zum Handeln gedrängt sehen. Der Nutzen der voraussichtlich kommenden Maßnahmen werde vermutlich letztendlich überschaubar bleiben, da die strukturellen Probleme damit nicht gelöst werden könnten. Direkte Profiteure der FED-Äußerungen seien vorerst jedenfalls die Besitzer von Edelmetallen bzw. die Aktionäre von Gold- und Silberminen. Der HUI-Goldminenindex habe in der vergangenen Woche bereits 3,7% zugelegt.
Auch die Notierungen von Gold und Silber hätten zuletzt deutlich angezogen. Der Dollar-Goldpreis sei um 3,7%, Silber um 8,4% gestiegen. Die Preise von Platin und Palladium hätten auch wegen des blutigen Arbeitskampfes mit 44 Toten in einer Lonmin-Mine in Südafrika deutlich angezogen (jeweils: +10%). Der CEO des Unternehmens sei jetzt krankheitshalber zurückgetreten - das Unternehmen moralisch stark angeschlagen und finanziell sehr schwach. Die sich abzeichnende Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe belaste zusätzlich den Aktienkurs.
Die leichte Schwächephase der Aktienindices sollte zu Beginn der kommenden Woche noch andauern. Die derzeitige Korrektur falle mit den üblicherweise schwächeren Tagen gegen Monatsende zusammen. Ab Wochenmitte sollte die Tendenz wieder freundlicher werden. (24.08.2012/ac/a/m)
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