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Ungarn: Umstrittenes Zentralbankgesetz geändert 09.08.2012
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.aktiencheck.de) - Das ungarische Wachstumsbild bleibt schwach; allerdings fielen die jüngsten Daten zu Industrieproduktion, Verbrauchervertrauen, Geschäftsklima und Arbeitsmarkt eher positiv aus, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport" zu den Emerging Markets.
Politische Ereignisse würden jedoch weiterhin die Szenerie dominieren. Das Parlament habe Änderungen zum Zentralbankgesetz beschlossen und damit die Bedingungen von EU und IWF für die Wiederaufnahme der Verhandlungen über finanzielle Hilfen erfüllt. Ohne ein entsprechendes Abkommen sei die Refinanzierung Ungarns ernsthaft gefährdet. Die EZB habe allerdings die vom ungarischen Parlament ebenfalls im Juli beschlossene Finanztransaktionssteuer kritisiert, weil sie der ungarischen Zentralbank die Geldpolitik massiv erschweren würde. Ungarns Regierung habe diesbezüglich Gesprächsbereitschaft signalisiert. Alles in allem scheine ein Unterstützungspaket für Ungarn wahrscheinlicher geworden zu sein, sei aber noch keinesfalls sicher.
Der Forint sei im Juli ähnlich stark gewesen wie die Währungen der Region und auch ungarische Anleihen hätten stark zugelegt, während der ungarische BUX-Aktienindex (ISIN XC0009655090 / WKN 965509) den Monat nahezu unverändert geschlossen habe. (Ausgabe August 2012) (09.08.2012/ac/a/m)
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