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Indiens Notenbank senkt Wachstumsausblick und erhöht Inflationsprognose 09.08.2012
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.aktiencheck.de) - Indiens Industrieproduktion für Mai lag diesmal leicht über den Erwartungen der Analysten, doch die Aussagekraft dieser Daten bleibt zweifelhaft aufgrund der starken monatlichen Schwankungen und der erheblichen nachträglichen Revisionen, so die Experten von Raiffeisen Capital Management in ihrem aktuellen "emreport".
Die Produktion von Kapitalgütern habe sich schwach gezeigt, während die Konsumgüterproduktion solide zugelegt habe. Die Notenbank (RBI) habe den Leitzins wie erwartet unverändert gelassen und recht restriktive Kommentare abgegeben. Immerhin habe sie die Mindestreserveanforderungen leicht zurückgenommen, doch dürfte dieser Schritt letztlich wenig bewirken.
Offenbar erwarte die RBI Aktionen seitens der Zentralregierung, vor allem auf der Defizitfront, doch scheine die Regierungskoalition weiterhin kaum handlungsfähig. Die Notenbank habe zugleich ihre Prognosen für das Wirtschaftswachstum von 7,3% auf 6,5% für das laufende Haushaltsjahr zurückgenommen, während sie die Inflationsschätzung von 6,5% auf 7% angehoben habe.
Gespannt würden weiter die bislang unterdurchschnittlichen Monsun-Regenfälle beobachtet. Setze sich der Trend fort, dann würden erhebliche Ernteausfälle - und damit weitere Belastungen für das Wirtschaftswachstum und zugleich zusätzliche Inflationsgefahren drohen.
Der BSE-Sensex 30 (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) habe insgesamt ein leichtes Minus von rund einem Prozent verzeichnet. Immerhin seien ausländische institutionelle Investoren mit einigen größeren Käufen an den Markt zurückgekehrt. (Ausgabe August 2012) (09.08.2012/ac/a/m)
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